Neue Motoren für die Mercedes S-Klasse

Spar-Modell und Spaßmodell

Die S-Klasse von Mercedes törnt Frauen an
Die S-Klasse von Mercedes törnt Frauen an © Mercedes

Gleich vier neue Triebwerke bietet Mercedes ab März für die S-Klasse an. Zudem offeriert der Hersteller neue Sonderausstattungen für die Oberklasse-Limousine.

Mercedes weitet das Angebot der neuen S-Klasse aus. Neben neuen Aggregaten gibt es auch neue Sonderausstattungen, teilte der Hersteller mit. Bei den Motoren gibt es ab März gleich vier neue Antriebe. Dabei umranden der besonders sparsame S 300 Bluetec Hybrid sowie der sportliche S 65 AMG die beiden weiteren Modelle S 350 BlueTec 4Matic und den S 600. Insgesamt kann bei der Oberklasse-Limousine zwischen 16 Varianten gewählt werden.

Mercedes S 300 Bluetec Hybrid kommt mit 4,4 Litern aus

Der S 300 Bluetec Hybrid ist nach dem S 400 Hybrid das zweite Hybrid-Modell. Im Gegensatz zum S 400 wurde der 20 kW starke Elektromotor beim S 300 mit einem Diesel kombiniert. Der 2,2 Liter große Selbstzünder verfügt über 150 kW/204 PS und soll sich mit 4,4 Litern auf 100 Kilometern begnügen. Auch rein elektrisches Fahren ist mit dem S 400 Bluetec Hybrid möglich, der in die Energieeffizienzklasse A+ eingestuft wurde. Die Preise für das zweite Hybridmodell beginnen bei 86.453 Euro.

Eineinhalb Liter Diesel mehr benötigt der S 350 Bluetec 4Matic. Der drei Liter große Sechszylinder greift auf eine Leistung von 190 kW/258 PS sowie ein Drehmoment von 620 Newtonmetern zurück. Ausgestattet mit dem AdBlue-Abgasreinigungssystem der zweiten Generation kostet der S 350 Bluetec 4Matic mit kurzem Radstand mindestens 84.728 Euro, die Langversion ist ab 90.26 Euro zu haben.

Mercdes S 65 AMG verfügt über 630 PS

Das Topmodell der S-Klasse ist der S 600, den es ausschließlich mit langem Radstand gibt. Der Zwölfzylinder verfügt über 390 kW/530 PS und 830 Newtonmeter, die bereits bei 1900 Umdrehungen anliegen. Das mindestens 164.280 Euro teure Flaggschiff hat unter anderem serienmäßig das LED Intelligent Light System, das Magic Body Control-Fahrwerk sowie das Fahrassistenz-Paket Plus an Bord.

Etwas mehr als zehn Jahre nach dem Debüt kommt auch die dritte Generation des S 65 der AMG-Tochter. Der Zwölfzylinder-Biturbo kommt sogar auf 463 kW/630 PS und ein maximales Drehmoment über 1000 Newtonmeter. 11,9 Liter Superplus fließen auf 100 Kilometern durch die Schläuche, gleich 2,4 Liter weniger als im Vorgängermodell. Auch der S 65 AMG ist ausschließlich als Langerversion erhältlich und kostet mindestens 234.906 Euro.

Neue Sonderausstattungen für Mercedes S-Klasse

Neben den neuen Motoren stehen ab März auch neue Sonderausstattungen zur Verfügung. Ab 1200 Euro reichern Head-up-Display, beheizte Frontscheibe (ab 500 Euro) und ein 179 Euro teures Touchpad den Komfort an. Zudem wurde der Aufprallschutz signifikant verbessert. Der Collision Prevention Assist greift nun bereits ab sieben Stundenkilometern ein. Zuvor wurde das System erst bei 30 km/h aktiv. (AG)