Mercedes GLA 45 AMG: Rasant ins Gelände

Sportversion des Kompakt-SUV

Mercedes gibt einen Ausblick auf die AMG-Variante des GLA.
Mercedes gibt einen Ausblick auf die AMG-Variante des GLA. © dpa

Mercedes gibt auf der Los Angeles Auto Show einen konkreten Ausblick auf den sportlichen Vertreter des GLA. Das Concept Car wird in knapp zwei Monaten als Serienversion in Detroit zu sehen sein.

Mercedes baut sein Angebot an besonders leistungsstarken Modellen in der Kompaktklasse aus. Auf der Los Angeles Auto Show (bis 2. Dezember) gibt nun eine Studie einen bereits recht konkreten Ausblick auf das Kompakt-SUV GLA 45 AMG, das für das kommende Jahr erwartet wird. Denn auf der Detroit Motor Show Anfang Januar wird schon die Serienversion stehen.

"Mit dem Concept GLA 45 AMG setzen wir ein Ausrufezeichen in dem stark wachsenden Marktsegment der kompakten SUV. Unsere Kunden – eine junge Zielgruppe, die großen Wert auf Styling, Dynamik und Unabhängigkeit legt – können sich schon jetzt auf ein dynamisches High-Performance-Automobil freuen. Der stärkste Vierzylinder der Welt und der Allradantrieb AMG Performance 4MATIC machen das Concept GLA 45 AMG zu einem einzigartigen Angebot", sagte der neue AMG-Chef Tobias Moers bei der Enthüllung.

Mercedes GLA 45 AMG unter fünf Sekunden auf 100

Der offiziell noch Concept GLA 45 AMG genannte Allrader nutzt die Technik der zum Frühjahr eingeführten Steilheck-Limousine A 45 AMG. Für den Antrieb sorgt hier wie dort der 2,0-Liter-Turbobenziner mit rekordverdächtigen 265 kW/360 PS.

Gekoppelt ist der Vierzylinder an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das die maximal 450 Nm Motorkraft auf alle vier Räder verteilt. Zu den Fahrleistungen gibt es noch keine Angaben, der Spurt auf Tempo 100 dürfte aber in knapp fünf Sekunden absolviert sein.

Preise für den Mercedes GLA 45 AMG stehen noch nicht fest

Beim Verbrauch soll laut Angaben des Unternehmens eine Sieben vor dem Komma stehen. Angesichts der Leistungsdaten wird der bereits Euro 6 erfüllende GLA 45 AMG aber so viel Fahrfreude mit sich bringen, dass ein Verbrauch im zweistelligen Bereich nicht ins Reich der Fabel geschickt werden muss.

Äußerlich gibt sich die Studie unter anderem an einer speziellen AMG-Frontschürze, breiten Schwellern und einem Heckflügel zu erkennen. Ob das auffällige Aerodynamik-Bauteil auch beim Serienmodell zu finden sein wird, bleibt abzuwarten. Ebenso der Preis. Für den A 45 AMG werden 49.680 Euro fällig, der GLA 45 AMG dürfte bei rund 51.000 Euro liegen. Damit wäre er dann aber immer noch günstiger als sein Hauptkonkurrent, der 228 kW/310 PS starke Audi RSQ3 für 54.600 Euro. (AG/SP-X)