Mercedes EQC: Elektro-SUV feiert Weltpremiere

Die Reichweite des Mercedes EQC liegt laut NEFZ bei 450 Kilometer © Daimler

Mercedes hat am Dienstagabend in Stockholm die Weltpremiere des EQC gefeiert. Es ist das erste Elektroauto der neuen EQ-Familie.

Der EQC soll ab Mitte kommenden Jahres auf die Straße kommen. Das SUV der Schwaben erinnert an den GLC, mit das neue Elektroauto auch in Bremen gemeinsam vom Band läuft.


Das 4,76 Meter lange und 2,4 Tonnen schwere Elektroauto von Mercedes hat fünf Sitze und einen 500 Liter großen Kofferraum. Angetrieben wird der EQC von je einem Elektromotor pro Achse. Zusammen kommen die E-Maschinen auf bis zu 300 kW/408 PS und ein maximales Drehmoment von 765 Nm.

Spitzengeschwindigkeit bei 180 km/h

Damit beschleunigt der EQC aus dem Stand in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist nach Angaben des Unternehmens auf 180 km/h begrenzt. Gespeist werden die beiden Motoren aus einem Akku von 80 kWh, der nach NEFZ-Norm und vorläufigen Angaben Energie für mehr als 450 Kilometer liefern soll. Nach dem neuen WLTP-Zyklus soll die Reichweite bei 400 Kilometern liegen.

Die konkreten Preise will Mercedes erst im Frühjahr 2019 nennen. Sie könnten aber jenseits von circa 70.000 Euro beginnen, ist aus Unternehmenskreisen zu hören. Die Konkurrenz von Jaguar hat den I-Pace mit knapp unter 80.000 Euro eingepreist. Die Briten sind mit ihrem E-Auto bereits seit diesem Jahr auf dem Markt. Ebenfalls noch in diesem Jahr soll auch der Audi e-tron auf den Markt kommen, der am 17. September in San Francisco seine Weltpremiere feiern wird. Das man damit zu den Spätstartern gehört, mag EQC-Chefentwickler Michael Kelz nicht erkennen. Für den Markterfolg eines E-Autos sei der Anlauftermin eines Modells nicht entscheidend, wie er im Interview mit der Autogazette sagte.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch auf der Autogazette.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein