Mercedes EQC kann ab sofort bestellt werden

Die Reichweite des Mercedes EQC liegt laut NEFZ bei 450 Kilometer © Daimler

Mercedes hat die Produktion des EQC gestartet. Das erste batterieelektrische SUV des Stuttgarter Autobauers kann ab sofort bestellt werden.

Der Preis des Mercedes EQC beginnt bei 71.281 Euro. Mit einem Netto-Basispreis von unter 60.000 Euro kann der EQC zudem die Umweltprämie in Anspruch nehmen. Ausgeliefert wird das elektrisch angetriebene Mittelklasse-SUV ab dem Sommer.


Für das laufende Jahr und 2020 rechnet Mercedes damit, dass die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt; wie viele Fahrzeuge in diesem Zeitraum im Werk Bremen gebaut werden, sagt der Hersteller jedoch nicht. Auch zu Lieferzeit wurden keine Angaben gemacht. Im Werk Bremen wird der Mercedes EQC auf der gleichen Linie wie die C-Klasse Limousine, das T-Modell sowie der GLC und das GLC Coupé gebaut. „Flexibilität und Effizienz sind ganz entscheidende Pfeiler der Strategie in unserem globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars. Die Produktion des EQC ist dafür der beste Beweis“, sagte Produktions-Bereichsvorstand Markus Schäfer.

Zum Start ein Sondermodell

Wie Vertriebschefin Britta Seeger sagte, würde Mercedes Mercedes mit dem EQC in eine neue Ära der Mobilität starten. „Er ist Teil der wachsenden Familie von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bei Mercedes-Benz und vereint markenprägende Eigenschaften wie Qualität, Sicherheit und Komfort. Wir bieten unseren Kunden progressives Design und einzigartigen Fahrkomfort – und das bei absolut alltagstauglicher Reichweite“, so Seeger.

Zum Start gibt es den 408 PS starken Allrader als Sondermodell „Edition 1886“, das an den Mercedes Patent-Motorwagen aus dem gleichen Jahr erinnern soll. Zur Ausstattung zählen unter anderem Design-Aufwertungen wie 20-Zoll-Räder und zweifarbige Polster, dazu kommen ein Burmester-Soundsystem und ein Servicepaket, das unter anderem Hol- und Bringdienst sowie eine Garantieverlängerung umfasst.

Der Mercedes tritt unter anderem gegen Audi E-Tron, Jaguar I-Pace und Tesla Model X an. In diesem Quartett ist der EQC das günstigste E-Modell. Aufgrund von Engpässen bei der Produktion von Lieferengpässen müssen Kunden derzeit lange Wartezeiten für ein Elektroauto hinnehmen. Die Wartezeiten für den Kia e-Soul oder den Kia e-Niro betragen mehr als zwölf Monate. (AG/SP-X)