Mercedes präsentiert elektrische B-Klasse

Weltrpremiere in New York

Mercedes präsentiert elektrische B-Klasse
Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt stellt die B-Klasse ED vor. © dpa

Mercedes bereitet den Start der elektrischen B-Klasse vor. Im kommenden Jahr soll der Fünfsitzer zunächst in den USA eingeführt werden.

Der Autobauer Mercedes-Benz setzt seine Produktoffensive bei den Elektro-Autos mit Nachdruck fort. Nachdem die Stuttgarter gerade erst den Serienstart des Supersportwagens SLS AMG Electric Drive bekannt gegeben haben, feierte nun die rein elektrisch betriebene Mercedes-B-Klasse bei der Auto Show in New York ihre Weltpremiere.

Mercedes B-Klasse mit bis zu 200 Kilometer Reichweite

Nach dem Smart Electric Drive ist die fünfsitzige B-Klasse der erste in Großserie gerfertigte rein elektrisch angetriebene Mercedes. Die B-Klasse wird von einem 136 PS starkem Elektromotor mit einem Drehmoment von 310 Newtonmetern angetrieben. Die Lithium-Ionen-Akkus stellen eine Reichweite von 200 Kilometern zur Verfügung – und das bei ansehnlichen Fahrleistungen. So legt die B-Klasse den Sprint auf Tempo 100 in weniger als zehn Sekunden zurück und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h.

Aufgeladen werden kann die B-Klasse Electric Drive an jeder haushaltsüblichen Steckdose. Für eine Reichweite von 100 Kilometer beträgt die Ladezeit bei 240V/40 A in den USA unter zwei Stunden. "Die B-Klasse Electric Drive erfüllt die Wünsche vieler Kunden nach emissionsfreiem Fahren ohne Verzicht auf die wesentlichen Attribute eines Mercedes-Benz: Sicherheit und Komfort", sagte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt bei der Präsentation des neuen Modells.

Die B-Klasse Electric Drive, die auf der Architektur der 2011 auf den Markt gekommenen herkömmlich angetriebenen B-Klasse basiert, setzt wie alle neuen Modelle der Schwaben auf die Vernetzung und die Anbindung ans Internet. So lässt sie sich dank "Connected Services" bequem über das Internet bedienen. Seinen Marktstart soll das neuste Elektromobil der Schwaben Anfang 2014 feiern. Dabei wird es zunächst in den USA, dann in Deutschland angeboten. Preise stehen noch nicht fest. (AG/FM)

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