Mercedes wächst dank SUVs auch im Oktober

Der Mercedes-Benz GLC 300 d 4MATIC. © Daimler

Daimler setzt seinen Aufwärtstrend fort. Der Absatz des Autobauers stieg im Vormonat um 4,9 Prozent auf 199.293 weltweit ausgelieferte Fahrzeuge.

Auf Jahressicht liegt der Mercedes-Absatz damit nun mit gut 1,9 Millionen Autos mit einem Prozent im Plus. Bis einschließlich August hatte Daimler vor allem wegen Modellumstellungen und Problemen beim Produktionsanlauf neuer SUV-Modelle hinter dem Vorjahres-Absatz gelegen. Erst der September brachte die Wende.


Ein Großteil des Wachstums im Oktober gehe auf das Konto der neuen A-Klasse-Limousine, des neuen GLC und der C-Klasse, teilte der Konzern weiter mit. Bei der C-Klasse Limousine und dem T-Modell konnte der Autobauer im Vormonat rund 31.800 Einheiten absetzen, ein Zuwachs von 6,5 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz dieser Baureihe mit mehr als 335.100 Einheiten über dem Vorjahresniveau (+1,3 Prozent).

Neuer Bestwert bei den SUVs

Nach wie vor Wachstumsträger ist das Segment der SUVs. So wurden im Oktober mehr als 69.500 Einheiten von GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse abegsetzt, ein Plus von 2,2 Prozent. Ein zweistelliges Wachstum verzeichnen dabei der neue GLC und das GLC Coupé, der GLE sowie die G-Klasse.

Weltweit legte der Absatz in allen Märkten zu – dies allerdings sehr unterschiedlich. „Wir sind mit den Absatzzahlen von Mercedes-Benz zum Quartalsauftakt auch mit Blick auf die hohe Vorjahresbasis zufrieden“, sagte Vertriebschefin Britta Seeger. „Beim GLC und dem GLC Coupé konnten wir sogar einen neuen Bestwert für Oktober erreichen. Damit ist der GLC auch in 2019 auf einem guten Weg, erneut der absatzstärkste SUV im Portfolio von Mercedes-Benz zu werden“, so Seeger.

Das stärkste Plus gab es mit 13,8 Prozent in China. In Deutschland gab es einen Zuwachs von 5,3 Prozent, in den USA waren es nur 1,2 Prozent. Schwach blieb das Geschäft mit der Kleinwagenmarke Smart. Der Oktober-Absatz blieb um ein knappes Viertel unter dem Vorjahreswert, auf Jahressicht liegt Smart mit 10,5 Prozent im Minus. Insgesamt kommt die Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars auf ein leichtes Plus von 0,4 Prozent in den ersten zehn Monaten. (AG/dpa)