Mercedes schwächelt trotz Rekordabsatz in Europa

Der GLC. Foto: Mercedes
Der GLC ist der SUV-Bestseller der Marke. © Mercedes

Mercedes hat im Mai erneut einen Rekordabsatz erzielt. Es ist für den Autobauer bereits der 63. Bestwert in Folge. Doch nicht überall lief es erfolgreich.

Weltweit setzte die Marke 198.187 Fahrzeuge ab. Das ist ein Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Wachstum in den ersten fünf Monaten des Jahres beläuft sich auf mit 985.063 Fahrzeugen auf 5,4 Prozent. Besonders erfolgreich lief es für die Schwaben in China. Hier konnte Mercedes im Mai 56.066 Fahrzeuge an Kunden übergeben und ein Plus von 12,1 Prozent erzielen. Im bisherigen Jahresverlauf liegt die Absatzsteigerung mit 283.219 Fahrzeugen sogar bei 16,7 Prozent.


„Vor allem unsere SUVs kommen hervorragend bei unseren Kunden an. Weltweit fast 350.000 verkaufte Einheiten seit Jahresbeginn sind eine unglaubliche Zahl, so viele SUVs haben wir noch nie in den ersten fünf Monaten eines Jahres an Kunden übergeben“, sagte Vertriebsvorstand Britta Seeger. Besonders der Mercedes GLC kam dabei bei den Kunden an. Für ihn entschieden sich 69.340 Kunden (+4,3 Prozent)

Europa mit Rückgang

Trotz des erneuten Rekordmonats lief es für Mercedes nicht überall erfreulich. So ging in Europa der Absatz mit 81.011 Fahrzeugen um 4,1 Prozent zurück, von Januar bis Mai liegt die Marke hingegen mit 0,1 Prozent knapp im Plus. In Deutschland wurden seit Jahresbeginn 125.817 Fahrzeuge (+2,6 Prozent) verkauft. Im Vormonat lag man aber mit 4,2 Prozent im Minus.

Maßgeblichen Anteil am Absatzrekord hatte die E-Klasse. Für sie entschieden sich seit Jahresbeginn allein 152.618 Kunden (+2,5 Prozent). Nach wir vor mit rückläufigen Absatzzahlen ist die Kleinstwagenmarke Smart unterwegs. Mit 11.609 Einheiten an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen liegt das Minus bei 4,9 Prozent, seit Jahresbeginn steht es sogar mit 52.463 Einheiten bei 8,5 Prozent.

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