Mercedes schwächelt auch im März

Der Mercedes-AMG GLC 43 Coupé befindet sich im Angriffsmodus
Mercedes-AMG GLC 43 Coupé ©

Der Autoabsatz von Mercedes schwächelt weiter. Vor allem in Deutschland und Europa blieben im ersten Quartal 2019 die Kunden aus.

So sackten im März die weltweiten Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 227.644 Autos ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Nach den ersten drei Monaten des Jahres steht bei Daimlers Hausmarke damit ein Minus von 5,6 Prozent auf knapp 561.000 Wagen zu Buche. „Weltweit waren die ersten drei Monate des Jahres aufgrund der laufenden Modellwechsel bei SUVs und Kompaktwagen herausfordernd“, sagte Vertriebschefin Britta Seeger.


In den kommenden Monaten geht das Unternehmen jedoch von einer steigenden Fahrzeugverfügbarkeit aus. In in der Folge soll auch der weltweite Absatzes wieder steigen. Nach dem Start des CLA Coupés im Mai werden ab Mitte 2019 die überarbeiteten Generationen der Midsize-SUVs GLC und GLC Coupé zum Händler rollen.

Lichtblick China

Die größten Absatzeinbußen musste die Stuttgarter Automarke im eigenen Land sowie im übrigen Europa hinnehmen. In Deutschland rutschten die Zahlen bei Mercedes-Benz im ersten Quartal auf 70.542 Einheiten ab, ein Rückgang von minus 5,0 Prozent. In Europa fiel das Ergebnis bis Ende März um 5,6 Prozent auf 224.678 verkaufte Pkw.

Lichtblick bleibt der wichtigste Einzelmarkt China, in dem es auch im März  ein Plus von 5,9 Prozent zu verzeichnen gab. Mit 174.343 verkauften Einheiten in den ersten drei Monaten schloss Mercedes-Benz hier sogar mit plus 2,6 Prozent und damit das beste Quartal aller Zeiten ab. Daimler ist als Premiumhersteller nicht so sehr von der derzeitigen Schwäche des chinesischen Marktes betroffen.

Auch Smart schwächelt

Auch der Absatz der seit längerem schwächelnden Kleinwagenmarke Smart ging bei Daimler im März weiter um 17,1 Prozent zurück. Nach den ersten drei Monaten steht hier ein Minus von 12 Prozent zu Buche. Um die Marke neu aufzustellen, bringen die Stuttgarter sie in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Großaktionär Geely ein. In der kommenden Generation sollen die Kleinwagen komplett elektrisch fahren und in China entwickelt und produziert werden. (dpa)

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