Mercedes mit deutlichem Zuwachs im Juli

Die neue A-Klasse von Mercedes kommt bei den Kunden an. © Daimler

Der Autobauer Mercedes konnte im Juli einen neuen Absatzrekord erzielen. Weltweit konnte der Konzern 188.857 Fahrzeuge ausliefern, so viele wie nie zuvor in diesem Monat.

Das ist ein Zuwachs von 12,7 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Beflügelt wurde der Absatz von Mercedes durch den Modellwechsel bei den Kompaktwagen und der starken Nachfrage nach der S-Klasse Limousine (+17,7 Prozent).


Bei den Kompaktwagen lag das Plus mit 55.000 abgesetzten Fahrzeugen bei fast 30 Prozent. Dabei konnte vor allem die neue B-Klasse glänzen: Sie kam auf ein Wachstum von 52,7 Prozent. Die neue A-Klasse setzte mit einem Zuwachs von 33,6 Prozent per Juli ebenfalls deutliche Absatzimpulse. Daneben kam auch die E-Klasse Limousine und das T-Modell (+11,1 Prozent) sowie die C-Klasse Limousine und dessen Kombiversion (+10,4 Prozent) gut bei den Kunden an.

„Wir sind mit dem Quartalsauftakt sehr zufrieden. Der beste Juli aller Zeiten beim Absatz von Mercedes-Benz bestätigt unsere positiven Erwartungen für die kommenden Monate“, sagte Vertriebschefin Britta Seeger

Europa mit zweistelligem Wachstum

Zufrieden sein konnte Mercedes auch mit der Absatzsituation in Europa. Hier wurden im Vormonat 73.633 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben, ein Zuwachs von über zwölf Prozent. Auch auf dem Heimatmarkt lag die Marke mit dem Stern mit 26.331 Fahrzeugen mit über 18 Prozent deutlich im Plus. Wie der Hersteller mitteilte, wurden zweistellige Wachstumsraten unter anderem in Frankreich, Russland, Belgien, der Schweiz, Portugal und Schweden erzielt.

Auf dem für die Marke so wichtigem Einzelmarkt China wurden 59.435 Einheiten abgesetzt, was einem Absatzplus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Seit dem Jahresbeginn konnte Mercedes in China 404.092 Pkw ausliefern (+2,9 Prozent). In den USA setzte sich der Aufwärtsrend der Marke weiter fort. Im vergangenen Monat wurden dort 24.612 Fahrzeuge mit dem Stern verkauft, ein Zuwachs von fast 23 Prozent. Von Januar bis Juli liegt der Absatz in den USA mit 172.008 Fahrzeugen allerdings mit 3,8 Prozent im Minus.

Nach wie vor stark nachgefragt sind die SUVs der Marke: Vom GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse wurden rund 61.000 Modelle (-1,2 Prozent). Die Kleinwagenmarke Smart musste im Juli mit 9011 Fahrzeugen ein Minus von 21 Prozent hinnehmen. Von Januar bis Juli liegt der Absatz mit 69.329 Einheiten (-10,0 Prozent).