Mercedes im September erneut mit Absatzrückgang

Mercedes-AMG C 63 ist mit einem V8 unterwegs. © Daimler

Es läuft nicht rund: Der Autobauer Mercedes musste im September erneut einen Absatzrückgang hinnehmen.

Verantwortlich dafür war die Einführung des neuen Abgasprüfstandards WLTP. Weltweit wurden im vergangenen Monat 202.819 Fahrzeuge ausgeliefert, wie der Autobauer Daimler am Montag in Stuttgart mitteilte. Dies entsprach einem Rückgang von 8,2 Prozent zum Vorjahr.


Mercedes-Benz habe zum 1. September die gesamte Flotte für Europa nach dem neuen Abgasstandard WLTP zertifiziert, hieß es. Allerdings sei es in einigen Märkten zu Verzögerungen bei der Zertifizierung gekommen. „Es ist unser Ziel, dass sich unsere Kunden so schnell wie möglich über die Auslieferung ihrer Neufahrzeuge freuen können – genau daran arbeiten unsere Teams derzeit intensiv“, sagte Vertriebsvorstand Britta Seeger.

Modellwechsel führt ebenso zu Absatzrückgang

Zudem hätten sich Modellwechsel bei Mercedes auf den Absatz ausgewirkt, wie Mercedes mitteilte. Im dritten Quartal wurden 526.255 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden ausgeliefert. Auch hier belief sich das Minus zum Vorjahr auf 8,2 Prozent. Auf die ersten neun Monate des Jahres gerechnet hielt sich der Absatz von Mercedes-Benz mit 1,7 Millionen Fahrzeugen in etwa auf Vorjahresniveau.

Gut lief es für die schwäbische Marke in China, wo die Auslieferungen auf Neunmonatssicht um 13 Prozent anzogen. In Europa ergab sich im gleichen Zeitraum ein Minus von 4,7 Prozent. Auf dem Heimatmarkt Deutschland waren es 5,6 Prozent weniger Fahrzeuge. (dpa)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein