Mercedes im März mit neuem Absatzrekord

Plus von 6,5 Prozent

Mercedes A-Klasse
Die Mercedes A-Klasse verkauft sich gut. © Mercedes

Mercedes konnte im März den erfolgreichsten Monat seiner Unternehmensgeschichte feiern. Insgesamt setzten die Schwaben weltweit 139.920 Fahrzeuge ab und erzielten ein Plus von 6,5 Prozent. In China gab es einen deutlichen Absatzrückgang.

Mercedes-Benz hat im März einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Mit 139.920 Fahrzeugen erzielte der Autobauer ein Plus von 6,5 Prozent. Damit feierten die Schwaben zugleich den erfolgreichsten Monat der Unternehmensgeschichte, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. In den ersten drei Monaten des Jahres konnte Mercedes 324.898 Fahrzeuge absetzen, das entspricht einem Zuwachs von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Quartal.

„Mit starken Zugewinnen in den USA und in vielen neuen Wachstumsmärkten konnten wir schwächelnde europäische Märkte sowie den Absatzrückgang in China ausgleichen und im ersten Quartal erneut einen Absatzrekord verbuchen“, sagte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt.

Enttäuschender Absatz in China

Enttäuschend verlief das erste Quartal für Mercedes indes in China. Dort musste der Konzern mit 45.440 Einheiten ein Minus von 11,5 Prozent hinnehmen. Der Einzelmonat März konnte indes mit 18.611 an Kunden übergebenen Fahrzeugen mit einem Plus von 5,4 Prozent beendet werden. Das enttäuschende erste Quartal führt das Unternehmen auf die Neustrukturierung der Vertriebsstrukturen zurück.

Ein Minus musste Mercedes in den ersten drei Monaten auch auf dem kriselnden westeuropäischen Markt hinnehmen. Hier ging der Absatz mit 134.363 Einheiten um 0,2 Prozent zurück. Auf dem Heimatmarkt Deutschland lag der Rückgang mit 53.144 Fahrzeugen sogar bei sechs Prozent.

Weiterhin erfreulich läuft es für Mercedes in den USA. Hier wurden in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt 69.187 Fahrzeuge abgesetzt – ein Zuwachs von 12,5 Prozent. Im Einzelmonat März gab es ein Plus von 6,5 Prozent (24.646 Einheiten). Einen neuen Bestwert konnte die Marke mit dem Stern in Russland erzielen, wo rund 8600 Autos angesetzt wurden, ein Plus von 20,7 Prozent. Die Kleinwagen-Tochter Smart wurden von Januar bis März 25.632 Mal verkauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von fünf Prozent. (AG)