Daimler beendet drittes Quartal mit Absatzplus

Steigende Verkäufe in China

Mit dem neuen GLB hat Mercedes sein SUV-Angebot weiter gesplittet. © Daimler

Der Autobauer Daimler konnte das dritte Quartal mit einem kleinen Absatzplus beenden. Dafür sorgte insbesondere der chinesische Markt.

So stieg der Absatz auf dem wichtigsten Einzelmarkt der Marke im dritten Quartal mit 223.631 Fahrzeigen um 23,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach neun Monaten verzeichnet Mercedes dort mit fast 570.000 Fahrzeugen ein Plus von 8,3 Prozent.


Im dritten Quartal veräußerte das Stuttgarter Unternehmen 625.675 Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart – das waren sogar 1,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum zwischen Juli und September. Über das ganze Jahr hinweg beträgt das Minus bei den Pkw-Verkäufen allerdings noch immer satte 13,4 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte.

Europa mit Verlusten

„Die Nachfrage unserer Kunden war im dritten Quartal deutlich höher, als wir es noch im März und April angesichts der Herausforderungen durch die Pandemie angenommen haben“, sagte Vertriebschefin Britta Seeger. „Das dritte Quartal hat aber auch gezeigt, wie regional unterschiedlich die Situation in den Märkten und für unsere Händler weiterhin ist.“

Während der Markt in China anzieht, verzeichnete der Autobauer dagegen in Europa ein erneutes Minus. Es lag bei 234 088 Autos bei 9,4 Prozent. Über das Jahr hinweg beträgt der Rückgang auf dem heimischen Kontinent fast 21 Prozent. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte die Mercedes im dritten Quartal fast 85.000 Fahrzeuge absetzen, ein Plus von vier Prozent. Von Januar bis September steht hier mit rund 191.000 Fahrzeugen ein Minus von 16,6 Prozent.

Auch im wichtigen nordamerikanischen Markt – zu dem Daimler die USA, Kanada und Mexiko zählt – ging der Absatz weiter zurück: Hier verkaufte Daimler im dritten Quartal nur 81.859 Autos und damit 9,8 Prozent weniger. Auf Jahresbasis beträgt das Minus 13,9 Prozent. In den USA lag der Absatz im dritten Quartal bei fast 70.000 Fahrzeugen, ein Minus von 9,4 Prozent. (mit dpa)

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