Mazzanti legt beim Evantra zu

Neue Variante mit Premiere in Bologna

Der Name 771 ist beim Mazzanti Evantra Programm
Der Name 771 ist beim Mazzanti Evantra Programm © Mazzanti

Mazzanti verteilt weitere Pferdestärken an eine neue Variante des Evantra V8. Als 771 bietet das Hypercar aus Italien neben der Leistungssteigerung auch noch eine auffälligere Optik.

Seit 2013 bietet die italienische Sportwagenschmiede Mazzanti mit dem Evantra V8 einen Sportwagen der Sonderklasse an. Mit stolzen 552 kW/751 PS ermöglicht das Hypercar atemberaubende Fahrleistungen.

Erstmalig auf der Bologna Motor Show stellt Mazzanti Anfang Dezember 2016 eine neue Variante namens 771 vor, die neben einer Leistungsspritze eine auffälligere Optik bietet.

Goldakzente in der Front des Mazzanti Evantra 771

Wie es bereits der Namenszusatz 771 andeutet, kann der Sonder-Evantra dank 20 zusätzlicher Pferdestärken die Hinterräder noch stärker unter Druck setzen. Seine üppige Leistung trägt der 1,3-Tonner unter anderem in den Flanken spazieren. Von den goldenen Streifen in den seitlichen Einbuchtungen hebt sich deutlich die Zahl 771 in der blauen Außenfarbe ab.

Goldakzente bietet der Evantra außerdem noch in der Front, an den Spiegelgehäusen sowie den mächtigen Felgen. Darüber hinaus hat Mazzanti die Aerodynamik leicht optimiert. Im Vergleich zum Standardmodell wurden beim 771 der Frontsplitter, die Luftöffnung auf dem Dach sowie die Spiegelgehäuse verändert.

Mazzanti Evantra 771 schafft 360 km/h

Die Fahrleistungen dürften sich trotz Leistungsspritze und Aero-Feinschliff allenfalls marginal verbessern. Schneller muss auch nicht sein, denn bereits der Standard-Evantra ist mit einer Sprintzeit von drei Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 360 km/h über jeden Zweifel erhaben. Billig wird der ab Anfang 2017 verfügbare 771 nicht, denn bereits der Evantra V8 kostet rund 800.000 Euro. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.