Mazda CX-5: Facelift für den Bestseller

Mazda hat den CX-5 zum neuen Modelljahr aufgefrischt. © Mazda

Der Mazda CX-5 ist weltweit das wichtigste Modell des Autobauer. Nun haben die Japaner ihrem SUV ein Facelift verpasst.

Von der seit 2012 erhältlichen ersten Generation des CX-5 wurden in Deutschland allein 135.000 Einheiten verkauft, von der seit 2017 erhältlichen zweiten Generation waren es 50.000 Einheiten, weltweit kam das SUV auch 1,7 Millionen Auslieferungen. Und das SUV-Segment wächst weiter. So war es im Vorjahr mit einem Anteil von 21,1 Prozent sogar beliebter als das Kompaktsegment (20,5 Prozent).


Mit dem Facelift will Mazda nun an den Erfolg der Vorgängergenerationen anknüpfen. Zu den Neuerungen zählen neben einem aufgewerteten Innenraum mit geänderten Sitzen ein größeres Zentraldisplay und LED-Beleuchtung. Zudem wurde die Dämmung gegen Geräusche und Vibrationen verbessert.

Kleine Benziner mit Zylinderabschaltung

Der City-Notbremsassistent erkennt nun Fußgänger auch in der Dunkelheit, ein elektronischer Offroad-Assistent soll bei den Allradmodellen das Fahren in unwegsamem Gelände erleichtern.

Auch bei den Antrieben gibt es Neuerungen. So ist nun auch der kleinere der beiden Benziner mit einer Zylinderabschaltung ausgerüstet, die den Normverbrauch um 0,4 Liter auf 6,0 Liter (NEFZ) drückt. Zudem erfüllen die Ottomotoren nun die höchste Stufe der Abgasnorm Euro 6d. An den Leistungswerten ändert sich nicht, weiterhin stehen zwei Benziner mit 165 PS und 194 PS sowie zwei Diesel mit 150 PS und 184 PS zur Wahl. Allradantrieb ist bei letzterem Serie, für die anderen Motoren gegen Aufpreis zu haben. In allen Varianten gibt es gegen Zuzahlung eine Sechsgangautomatik.

Diesel spielt wichtige Rolle

Da Mazda mit seinem CX-5 vor allem Vielfahrer und Familien ansprechen will, spiele der Skyactiv-Diesel im Motorenangebot eine wichtige Rolle, wie der Hersteller bei der Vorstellung der Modellüberarbeitung am Deutschlandsitz des Importeurs in Leverkusen mitteilte.

Die Preise des neuen Mazda CX-5 sinken durch die auf 16 Prozent gefallene Mehrwertsteuer trotz der Modifikationen leicht und starten nun bei 26.603 Euro. Den Diesel gibt es ab 29.332 Euro. (SP-X)

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