Lexus GS 450h mit Hybrid gegen deutsche Mittelklasse

Kein Diesel im Angebot

Der Lexus GS nimmt einen neuen Anlauf im kommenden Jahr. © Lexus

Mit dem hybriden GS 450h will Lexus ab dem kommenden Jahr in der oberen Mittelklasse punkten. Der Edel-Ableger von Toyota konnte die Verbrauchswerte dabei um gleich einen Liter senken.

Die obere Mittelklasse ist fest in der Hand der deutschen Premiumhersteller. Der neue Lexus GS 450h will das ab dem kommenden Jahr ändern. Helfen soll auch in diesem Segment dabei sein besonders sparsamer Hybridantrieb. Die Doppelmotortechnik ist zwar kein Alleinstellungsmerkmal mehr, seit die Hybridvarianten von Audi A6 und BMW 5er in den Startlöchern stehen. Mit einem Normverbrauch von 6,3 Litern unterbietet der Japaner die Konkurrenz jedoch bei der Effizienz.

Lexus verzichtet auf Dieselmotor

Der Antrieb ist wie beim Toyota-Konzern üblich als leistungsverzweigter Vollhybrid mit Planetengetriebe aufgebaut und bleibt mit 252 kW/343 PS auf dem Niveau des Vorgängers. Der Verbrauch ist jedoch um rund einen Liter gesunken. Im kommenden Jahr ergänzt zudem wohl ein weniger leistungsstarker Hybridantrieb das Angebot. Auf einen Diesel verzichten die Japaner in ihrer Businessklasse. Ein konventioneller V6 mit 317 PS und Allradantrieb wird nur in manchen Märkten angeboten.

Die Serienausstattung des GS ist traditionell umfangreich. Auch die mittlerweile vierte Generation der Limousine wartet mit zwölf Airbags inklusive Knieairbags für Fahrer und Beifahrer, Klimaautomatik, Heckkamera und Surround-Soundsystem auf. Auf Wunsch gibt es unter anderem einen Abstandshalte-Assistent mit Notbremsfunktion, ein Nachtsichtsystem und ein Head-up-Display. Die Preise starten voraussichtlich knapp über 60.000 Euro. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.