Lexus LF-SA: Oberklassen-Luxus für Kleinstwagen

Toyota iQ lässt grüßen

Lexus LF-SA: Oberklassen-Luxus für Kleinstwagen
Lexus versucht sich am luxuriösen Kleinstwagen. © SP-X

Lexus will mit Luxus im Kleinstwagen auf immer weniger Platz in den Städten reagieren. Dass Mutter Toyota mit einem ähnlichen Konzept gescheitert ist, kann den Edel-Ableger nicht schrecken.

Der Platz auf den Straßen der Megacities wird immer geringer – auf Luxus wollen aber einige Kunden nicht verzichten. So spekuliert man offenbar bei Lexus: Die Toyota-Nobelmarke zeigt auf dem Genfer Salon mit dem Konzept LF-SA einen Kleinstwagen, der auf 3,45 Meter Kürze progressives Design und üppigen Komfort bietet.

Toyota iQ und Cygnet im letzten Jahr eingestellt

Fahrer, die sich weiterhin den Luxus des selber fahren leisten wollen, will man laut Lexus mit dem Testballon ansprechen. Gleichzeitig sollen diese in vollem Umfang Netzwerkfähigkeit, Informations- und Unterhaltungsangebot, Komfort oder Materialien nutzen können, die normalerweise nur in größeren Fahrzeugen selbstverständlich sind. Der Stadtwagen ist als 2+2-Sitzer angelegt. Zu einer Chance auf Serienfertigung ist nichts bekannt.

Mit dem Toyota iQ hatte der Mutterkonzern schon einmal ein ähnliches Konzept eines sehr kleinen Stadtflitzers. Der knapp drei Meter kurze Winzling firmierte als 3+1-Sitzer, tat sich allerdings schwer sein innovatives Raumnutzungskonzept als solches zu kommunizieren, war außerdem relativ teuer und wurde 2014 in Deutschland eingestellt. Noch schlechter lief das Aston-Martin-Derivat des iQ, der ab 38.000 Euro kostende Cygnet, der auf dem Japaner basierte aber eine eigene Optik und einen wertigeren Innenraum vorweisen konnte.

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Thomas Flehmer
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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