Land Rover elektrisiert Range Rover Sport

Erster Plugin-Hybrid des Unternehmens

Land Rover bringt das erste Plugin-Hybrid-Modell
Land Rover bringt das erste Plugin-Hybrid-Modell © Axel F. Busse

Land Rover steckt den Range Rover Sport an die Steckdose. Der kleine Bruder des Geländewagen-Flaggschiffs ist damit der erste Plugin-Hybrid des Unternehmens.

Land Rover bringt seinen ersten Plug-in-Hybriden auf den Markt: Im zum neuen Modellahr überarbeiteten Range Rover Sport kommt eine 297 kW/404 PS starke Kombination aus Vierzylinderbenziner und Elektromotor zum Einsatz, die bis zu 51 Kilometer rein elektrische Fahrt erlaubt. Den Verbrauch des Allraders gibt der Hersteller mit 2,8 Litern an.

Der 85 kW/116 PS starke Elektromotor des Antriebsverbunds findet im Gehäuse der Achtgangautomatik Platz, die 13 kWh großen Akkus sind unter dem Kofferraumboden untergebracht. An Bord ist zudem ein 7 kWh starkes Ladegerät, dass den Stromvorrat an der Haushaltssteckdose in siebeneinhalb Stunden auffüllt.

Range Rover Sport drei Stunden an der Wallbox

An der Wallbox soll der Vorgang knapp drei Stunden dauern. Die Preise für das Luxus-SUV mit Steckdosen-Anschluss starten bei 87.100 Euro. Damit ist der Plug-in-Hybrid die teuerste Variante unterhalb der V8-Modelle mit nun 249 kW/330 PS (Diesel), 386 kW/525 PS beziehungsweise 423 kW/575 PS, die für 93.900 Euro, 97.400 Euro und 132.200 Euro in der Preisliste stehen.

Darüber hinaus sind ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel und ein gleich großer Benziner sowie zwei V6-Diesel und ein V6-Kompressorbenziner im Angebot. Die Triebwerke decken ein Leistungsband von 177 kW/240 PS bis 250 kW/340 PS ab. Der bisher angeboten konventionelle Hybrid entfällt. Die Preisliste startet bei 64.000 Euro. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.