Land Rover Discovery Sport mit selbstlernendem Navi

Facelift für zwei Baureihen

In der neuen Topversion Discovery Sport Black kommt ein 290 PS starker Benziner zum Einsatz. © Land Rover

Land Rover bietet zum neuen Modelljahr für den Discovery Sport und den Range Rover Evoque einige Neuerungen. Einige davon sind ziemlich pfiffig.

So gibt es für den Range Rover Evoque und den Discovery Sport mit dem D165 und D200 zwei neue Dieselmotoren. Beide Selbstzünder verfügen über rekuperierende Mild-Hybridtechnik und Allradantrieb. Dank Startergenerator arbeitet die Start-Stopp-Automatik sanfter, zudem sind die Diesel sparsamer geworden.


Für den 163 PS starken D165 wird der Verbrauch beim Sport mit 5,0 Liter pro 100 Kilometer angegeben. Während der D165 wahlweise mit Handschaltgetriebe oder Automatik kombinierbar ist, ist der D200 mit einem Selbstschaltgetriebe zwangsverbandelt.

Es gibt neuen Topbenziner

Darüber hinaus wird Land Rover für den Disco Sport speziell in Kombination mit der gehobenen Ausstattung Sport Black den 290 PS starken Top-Benziner P290 anbieten. Im Zusammenspiel mit 9-Gang-Automatik und Allradantrieb soll der Vierzylinder den Sprint auf 100 km/h in 7,4 Sekunden ermöglichen, maximal sind 235 km/h möglich. Den Verbrauch gibt Land Rover mit 7,9 Litern an. Zur Ausstattung der mindestens 60.500 Euro teuren Topversion gehören Schwarzakzente, 20-Zoll-Räder, Panoramadach, LED-Scheinwerfer, schwarz lackiertes Dach und rot lackierte Bremssättel.

Für den Evoque gibt es ebenfalls die neue Topversion Autobiography, die auf der Ausstattung R-Dynamic HSE aufsetzt. Der Autobiography hebt sich optisch unter anderem durch modifizierte Stoßfänger, Schwarz- und Kupferakzente, 21-Zoll-Leichtmetallräder und Matrix-LED-Scheinwerfer ab. Zusätzlich sind ein Panorama-Glasdach, Windsor-Leder-Ausstattung und elektrisch verstellbare Vordersitze an Bord. Die Ausstattung ist mit dem Diesel D200 als auch den Benzinern P200, P250, P300 sowie dem im Frühjahr eingeführten Plug-in-Hybriden P300e kombinierbar.

Intelligentes Navi an Bord

Der Evoque und der Discovery Sport erhalten ein neues Infotainment-System. Foto: Land Rover

Neben den neuen Dieselmotoren D165 und D200 gibt es nur für den Evoque als neuen Motor den Benziner P160, der technisch dem Dreizylinder-Turbo aus der Plug-in-Hybridversion P300e entspricht. Ohne elektrische Unterstützung bringt dieser via Achtgang-Automatik 160 PS an die Vorderräder. Der vergleichsweise leichte Dreizylinder soll eine Sprintzeit auf 100 km/h in 10,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 213 km/h ermöglichen, der Verbrauch bei 5,3 Litern liegen.

Für beide Baureihen wird Land Rover die neue Infotainment-Plattform Pivi anbieten. Diese soll über einen Touchscreen noch übersichtlicher bedienbar sein, neueste Konnektivitätstechnik bieten sowie das Pairing von zwei Telefonen gleichzeitig und zudem On-the-Air-Updates erlauben. Außerdem verfügt die aufpreispflichtige Version Pivi Pro über selbstlernende Software. Wird etwa die Routenführung aktiviert, gibt es keine akustischen Hinweise, solange sich der Fahrer auf einer ihm bekannten Route befindet.

Erst bei abweichenden Umwegen setzen die Sprachhinweise automatisch ein. Eine weitere Besonderheit ist eine eigene Stromversorgung über eine Zusatzbatterie. Dank dieser Lösung ist das Infotainmentsystem sofort startklar, sobald der Fahrer eingestiegen ist, was es ihm erlaubt, noch vor dem Motorstart ein Routenziel einzugeben.

Armband statt Schlüssel

Weitere Neuheiten für Evoque und Disco Sport zum Modelljahr 2021 sind der Activity Key genannte Schlüsselersatz in Form eines wasserdichten Armbands der zweiten Generation sowie eine neue 3D-Surround-Kameraanzeige. Außerdem gibt es ein neues, aufpreispflichtiges Filtersystem in Kombination mit einem Luftionisator, das für besonders saubere Luft im Fahrzeuginneren sorgen soll. Zudem gibt es eine Purify-Taste, mit der sich ultrafeine Partikel aus der Innenraumluft herausfiltern lassen.

Das Modelljahr 2021 ist für beide Baureihen ab sofort bei Land Rover bestellbar. Im Fall des Discovery Sport starten die Preise knapp unterhalb von 37.000 Euro, der Evoque ist rund 1.000 Euro teurer. (SP-X)

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