ADAC mutmaßt Abzocke mit Super Plus

Kraftstoffe

ADAC mutmaßt Abzocke mit Super Plus
Die Kraftstoffpreise sind gesunken © dpa

Mit einem Apell an die Politik macht der ADAC auf die sich abzeichnende Teuerung der Kraftstoffpreise bei herkömmlichem Sprit aufmerksam. Benachteiligt würden Autofahrer, deren Fahrzeuge E10 nicht tanken könnten.

In der Diskussion um die künstliche Verteuerung der herkömmlichen Superkraftstoffe durch die Mineralölkonzerne infolge der Einführung der E10-Kraftstoffe hat der ADAC die Politik nun aufgefordert, einzuschreiten. Nach Ansicht des Autoclubs sei es die Absicht der Ölindustrie, das bisherige Super E5 einzustellen und als Alternative nur noch Super Plus anzubieten, das im Preis circa fünf Cent über dem neuen Sprit mit zehnprozentigem Bioethanolanteil liege.

Drei Millionen Betroffene

Bundesumweltminister Norbert Röttgen dürfe nicht zulassen, dass etwa drei Millionen Autofahrer, deren Fahrzeug den neuen Sprit nicht verträgt, an der Tankstelle über Gebühr abkassiert werden. Das nämlich sei eine unangemessene Benachteiligung und hebele die gesetzliche Bestandschutzregelung aus. (mid)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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