„Ray“ erobert Chicago

Kia

Der Kia Ray wird als Plugin-Hybridstudie auf der Chicago Auto Show gezeigt © Foto: Kia

Kia stellt auf der Chicago Auto Show ein Plugin-Hybrid-Fahrzeug vor, das 80 Kilometer im reinen Elektrobetrieb zurücklegen kann. Leider wird „Ray“ wohl nicht über das Versuchsstadium hinauskommen.

Studien mit Hybrid oder Elektrofahrzeugen haben Hochkonjunktur. Kia stellt auf der Chicago Auto Show vom 12. bis 21. Februar die Studie "Ray" vor, ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug mit Lithium-Polymer-Batterie und mehr als 80 Kilometern Reichweite im reinen Elektrobetrieb.

"CO2 Bilanz nicht im langweiligen Auto verbessern"

Die Studie soll die Zukunft eines viersitzigen Kompaktwagens demonstrieren. Auf der Plattform des Kia Forte basierend wurden beim Design Leichtbau-Elemente und Recycling-Materialien eingesetzt. Das Konzeptfahrzeug verfügt über ein Glasdach, in das sechseckige Solarzellen integriert sind, die Strom für Beleuchtungselemente und die Klimaanlage liefern.

"Es ist im Designprozess wichtig, frühzeitig die künftigen Erwartungen hinsichtlich des Umweltschutzes zu berücksichtigen", sagte Peter Schreyer, Chef-Designer der Kia Motors Corporation. "Denn die Menschen möchten ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern, ohne deshalb ein langweiliges Auto zu fahren."

Gute Aerodynamik

Neben dem Design wartet Ray mit einer guten Aerodynamik auf. So liegt der cW-Wert nicht nur dank einer leicht erhöhten Heckpartie bei 0,25. Auch weitere technische Details, die künftig zum regulären Bestandteil der Kia-Technologie gehören könnten, befinden sich im Konzeptfahrzeug, darunter Touchscreen-Bedienelemente oder eine elektronische Lenkung und natürlich die Lithium-Polymer-Batterien für die elektrische Fahrt, bei der das Konzeptfahrzeug 1,16 Liter Kraftstoffäquivalent pro 100 Kilometer verbraucht.

Doch wie so häufig bei Studien wird auch Ray für die Galerie präsentiert. Laut einer Pressesprecherin gehe man nicht davon aus, dass aus der Studie einmal eine Serie entstehen werde. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.