Kia Niro: Neue Optik für den Crossover

Der neue Kia Niro Plug-in-Hybrid kommt mit neuem Frontdesign. © Kia

Kia hat die Hybridvarianten des Niro überarbeitet. Sowohl die Variante mit Hybrid- als auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb zeigen sich auf dem Autosalon Genf technisch und optisch modifiziert. 

Im Frühsommer kommen beide Versionen nach Deutschland. Überarbeitet wurden Front- und Heckschürzen sowie das Design der Leuchten. Neben den Projektionsscheinwerfern hat Kia auch das LED-Tagfahrlicht überarbeitet. Ebenfalls eine modernisierte Lichtgrafik bieten die LED-Rückleuchten.


Zudem wurden im Heck die Nebelschlussleuchten und Lichtreflektoren neu gestaltet. Neue Leichtmetallfelgen (16 bis 18 Zoll) und Farben runden die kosmetischen Maßnahmen ab.

Qualitativ höherwertiger Eindruck

Eine deutliche Überarbeitung verspricht der koreanische Autohersteller für den Innenraum des Kia Niro, der dank neuer Materialien und optischer Änderungen einen qualitativ höherwertigen Eindruck vermitteln soll. Dafür sorgen Softtouch-Materialien auf dem Armaturenbrett sowie Akzente in Glanzschwarz, Silber und Chrom. Neu sind Schaltwippen hinterm Lenkrad für das modifizierte Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Bei den höheren Ausstattungen ersetzt eine elektronische Feststellbremse den bisherigen Handbremshebel.

Während die Basisversion wie bisher einen 8-Zoll-Touchscreen fürs Infotainmentsystem und eine Instrumenteneinheit mit 4,2-Zoll-Display bietet, sind optional künftig ein 10,25-Zoll-Touchscreen in Kombination mit einer 7-Zoll-Anzeige verfügbar. Außerdem kommt ein neues Telematiksystem namens UVO zum Einsatz, welches dank eigener SIM-Karte den Fahrer unter anderem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen versorgt oder freie Ladesäulen anzeigt. Außerdem beherrscht UVO gängige e-Call-Funktionen. Schließlich erlaubt die Konnektivitätstechnik über eine UVO-App die Abfrage von Daten zum Fahrzeugstatus und zusätzliche Remote-Funktionen.

Abstandstempomat nun mit Stauassistent

Auch die Fähigkeiten der Assistenzsysteme hat Kia für die Niro-Hybride ausgeweitet. Der Abstandstempomat regelt künftig auch im Stop-and-Go-Verkehr. Außerdem gibt es einen aktiven Spurhalteassistenten.

Über Preise macht Kia noch keine Angaben, doch vermutlich werden diese leicht steigen. Derzeit kostet der Niro Hybrid rund 25.400 Euro, für die Plug-in-Hybridversion werden knapp unter 33.000 Euro fällig. (SP-X)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein