Kia Naimo: Elektro-Quader für die Stadt

Premiere in Seoul

Kia präsentiert in Seoul den Naimo © Kia

Würfelautos sind in Japan beliebt. Mit dem Naimo präsentiert Kia nun die koreanische Variante als quaderförmige Elektroauto-Studie für die Stadt.

Die Studie eines kompakten und optisch ausgefallenen Elektroautos stellt Kia auf der diesjährigen Seoul Motor in Südkorea vor. Der 3,89 Meter lange Cityflitzer heißt "Naimo", was an das koreanische Wort "Ne-mo" (zu deutsch: quaderförmig) erinnert.

Name ist Programm

Und der Name ist Programm: Neben der allgemeinen Quaderform ziert den viersitzigen Fünftürer eine wuchtige und hohe Frontpartie. Statt des nicht mehr notwendigen Kühlergrills gibt es ein gepunktetes Stanzmuster, das wie ein lachender Mund unter den beiden LED-Scheinwerfern wirkt. In die schmalen A-Säulen integrierte Kameras ersetzen die Außenspiegel und erlauben den Blick rückwärts.

Insgesamt verfügt das Stadtauto über viele Glasflächen. Frontscheibe und Seitenfenstern scheinen fast miteinander verbunden, am Dach findet sich ein asymmetrisch geteiltes Glasdach. Für den Durchblick des Fahrers sorgen Druckluftdüsen, den klassischen Scheibenwischer gibt es nicht mehr. Gegenläufig öffnende Türen führen in den Innenraum, in dem bis zu vier Personen bequem Platz haben sollen.

200 Kilometer Reichweite

Gegenläufig zu öffnende Türen haben nun auch bei Kia Hochkonjunktur Kia

Angetrieben wird das E-Mobil von einem permanentmagnetischen Synchronmotor mit 80 kW/109 PS und einem Drehmoment von 280 Nm. Mit dem Tritt aufs Gaspedal beschleunigt der Flitzer bis auf 150 km/h. Die Reichweite von maximal 200 Kilometern schmilzt bei diesem Tempo natürlich rasch zusammen. Hat der Lithium-Ionen-Polymer-Akku keinen Saft mehr, geht es an die Steckdose, wo er im normalen Lademodus 5,5 Stunden braucht, ehe er aufgeladen ist. (mid)