Opel Corsa fährt am VW Polo vorbei

Pkw-Bestsellerliste

Opel Corsa GSi. Foto: Opel
Der Opel Corsa GSi soll die GSi-Tradition bei den Rüsselsheimer fortsetzen. © Opel

Der September hat für eine Vielzahl von Führungswechseln in der Pkw-Bestsellerliste gesorgt. So zog der Opel Corsa bei den Kleinwagen am VW Polo vorbei.

Gleich sechs Führungswechsel registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in den einzelnen Segmenten. Bei den Kleinstwagen löst der Fiat 500 mit 4.237 Neuzulassungen den Vormonatsprimus Smart Fortwo ab, in der Kleinwagenklasse fährt der Opel Corsa (5.023 Einheiten) noch einmal dem VW Polo davon.


Die hohen Zahlen haben einen Grund: Ab November wird die neue Generation des Rüsselsheimers ausgeliefert, die alten Modelle müssen nun vom Hof der Händler.

Mercedes E-Klasse verdrängt Audi A6

In der oberen Mittelklasse stößt die Mercedes E-Klasse (3.639 Einheiten) den Audi A6 von der Spitze, in der Oberklasse verdrängt der BMW 7er (296 Einheiten) den Porsche Panamera. Bei den SUV hat der Mercedes GLC zum Herbstbeginn die Nase vorn (3.558 Einheiten); im August war noch der VW T-Roc das beliebteste Modell. Einen konzerninternen Wechsel gibt es bei den Utilities, wo diesmal der VW Caddy (1.832 Einheiten) vor dem VW Transporter landet.

In den übrigen Segmenten bleibt das Bild aus dem Vormonat erhalten. Beliebtestes Modell ist trotz des anstehenden Generationswechsels ist weiterhin der VW Golf mit 15.464 Neuzulassungen. Die weiteren Bestseller heißen: Mercedes C-Klasse (Mittelklasse), VW Tiguan (Geländewagen), Porsche 911 (Sportwagen), Mercedes B-Klasse (Mini-Vans), VW Touran (Großraum-Vans) und Fiat Ducato (Wohnmobile).
Insgesamt wurden im September 244.622 Pkw in Deutschland neu zugelassen, 22 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die SUV-Quote liegt bei 31 Prozent (inklusive Geländewagen).

Unter den deutschen Marken konnte vor allem der Sport- und Geländewagenbauer Porsche mit 2512 neu zugelassenen Pkw um über 431 Prozent zulegen. Die VW-Tochter liegt nach den ersten neun Monaten auf ihrem Heimatmarkt mit 23.085 Neuzulassungen allerdings mit 9,7 Prozent im Minus. Einen starken Zuwachs legten daneben Audi (+148,3 Prozent), VW (+ 96 Prozent), Ford (+25,6 Prozent), Smart (+24,3 Prozent), Mercedes (+20 Prozent) und auch die Kleinwagenmarke Mini (+14,9 Prozent) hin. (AG/SP-X)