Karmann: Insolvenzverwalter fordert 166 Millionen Euro Steuern

Zivilklage gegen frühere Eigentümer

Karmann: Insolvenzverwalter fordert 166 Millionen Euro Steuern
VW hat große Teile von Karmann übernommen. © dpa

Der Insolvenzverwalter des Cabriobauers Karmann verlangt von den früheren Eigentümern 166 Millionen Euro Steuern zurück. Am kommenden Mittwoch wird am Landgericht eine entsprechende Zivilklage verhandelt.

Der Insolvenzverwalter des Cabriobauers Karmann fordert von den früheren Besitzern Umsatzsteuern in Höhe von 166 Millionen Euro zurück. Das teilte das Landgericht Osnabrück am Montag mit. Dort wird am Mittwoch die entsprechende Zivilklage verhandelt.

VW hat große Teile von Karmann übernommen

Die Firma Karmann war in eine Betriebs- und eine Besitzgesellschaft aufgeteilt. Aufgrund eines internen Vertrags hatte die Betriebsgesellschaft jahrzehntelang die Steuern auch für die Besitzgesellschaft gezahlt, hieß es. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann wolle nun die Steuern für die Jahre 2006 bis 2009 zurück und berufe sich auf Änderungen in der Rechtsprechung. Inzwischen hat Volkswagen große Teile von Karmann übernommen und baut in Osnabrück das Golf-Cabrio. (dpa)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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