Infiniti möbelt ehemalige M-Reihe auf

Als Diesel und Hybrid

Der Infiniti Q70 kommt im Dezember nach Europa.
Der Infiniti Q70 kommt im Dezember nach Europa. © Infiniti

Infiniti bringt die komplett überarbeitete Premiumlimousine Q70 nach Europa. Der ehemalige M35 feiert sein Debüt in Paris.

Im vergangenen Jahr hat Infiniti eine neue Nomenklatura eingeführt. Die Buchstaben Q und QX ersetzen nun komplett die M-, G-, EX oder FX-Baureihen. Nachdem der Q50 als Nachfolger der G-Baureihe 2013 den Auftakt der neuen Namensgebung darstellte, feiert nun der Q70 als Nachfolger des M35 seine Europapremiere auf dem Autosalon in Paris Anfang Oktober.

Infiniti Q70 orientiert sich an Q50

Die Premiumlimousine der Edel-Tochter von Nissan feierte erst kürzlich Weltpremiere auf Infinitis Hauptmarkt in Nordamerika und soll nun auch in Europa die immer noch unbekannte Marke vorantreiben. Dabei wurden die Designelemente der Q50-Mittelklasse übernommen. So wurde zum Beispiel der Kühlergrill der neuen Designlinie angepasst.

LED-Scheinwerfer sind jetzt vorne und hinten serienmäßig dabei. Die Geräuschdämmung wurde optimiert sowie die Radauhängung modifiziert. Serienmäßig rollt der Q70 auf 18-Zöllern vor.

Infiniti Q70 startet im Dezember

Der Infiniti Q70 kommt im Dezember nach Europa.
Die Front des Infiniti Q70 ähnelt der vom Q50 Infiniti

Wie beim Q50 stehen auch für den Q70 der 2,2 Liter große Diesel mit 167 PS vom Kooperationspartner Mercedes sowie der 3,5 Liter große Benziner zur Verfügung. Der Sechszylinder arbeitet dabei als Hybrider und kommt auf eine Systemleistung von 364 PS.

Zahlreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme wie der innovative Rundumsicht-Monitor steigern den Komfort. Natürlich darf auch der Anschluss für das Smartphone nicht fehlen. Zudem wurde die Klimaanlage verbessert und das Stopp-Start-System für Europa synchronisiert.

Nach der Premiere in Paris führt Infiniti den Q70 im Dezember in den europäischen Markt ein. Preise nannte der Hersteller noch nicht. (AG/TF)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.