Hyundai-Forschungschef tritt zurück

Nach Rückrufaktionen

Hyundai-Forschungschef tritt zurück
Probleme beim Hyundai Genesis führten zu einem personellen Exodus. © Hyundai

Große Rückruf- oder Service-Aktionen von Hyundai haben personelle Konsequenzen nach sich gezogen. Neben dem Präsidenten der Abteilung Forschung und Entwicklung gaben auch zwei weitere Manager ihr Amt auf.

Größere Rückrufaktionen in diesem Jahr haben beim südkoreanischen Autokonzern Hyundai zu personellen Konsequenzen geführt. Der Präsident der Abteilung Forschung und Entwicklung der Gruppe, Kwon Moon Sik, sowie zwei weitere Manager seien von ihren Posten zurückgetreten, teilte Hyundai Motor am Mittwoch mit.

Fahrzeuge von Hyundai und Kia betroffen

«Die Personalveränderungen zeigen die Verpflichtung der Hyundai Motor Group zur Qualitätssicherung und bestätigen die Absicht, die Wettbewerbsfähigkeit bei Forschung und Entwicklung zu verbessern», hieß es in einer Stellungnahme. Der bisherige Leiter der Karosserie-Technologiezentren, Park Jeong Gil, werde künftig auch die Aufgabe Kwons übernehmen, sagte eine Hyundai-Sprecherin. Die Rückrufaktionen drohten nach Ansicht von Beobachtern das Image des fünftgrößten Autokonzerns und VW-Konkurrenten mit seinen Marken Hyundai und Kia spürbar zu schädigen.

Der Konzern hatte in den vergangenen Wochen die Zahl der Genesis-Limousinen von Hyundai auf fast 150 000 Autos erweitert, die in Südkorea und den USA wegen möglicher Bremsprobleme in die Werkstätten gerufen wurden. In diesem Jahr sollten im Rahmen von Rückrufaktionen und «Service-Maßnahmen» bereits mehr als zwei Millionen Autos von Hyundai Motor und Kia Motors wegen fehlerhafter Bremsleuchtschalter repariert werden. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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