Honda erhält in USA Rekordstrafe

70 Millionen Dollar

Honda erhält in USA Rekordstrafe
Honda wird in den USA zur Rechenschaft gezogen. © Honda

Honda wird von der US-Verkehrsaufsicht zur Rechenschaft gezogen. Wegen Falschangaben zu Verletzungs- und Todesfällen wurde das eigentlich maximale Bußgeld verdoppelt.

Die US-Verkehrsaufsicht zieht den japanischen Autobauer Honda mit ihrer höchsten jemals verhängten Strafe zur Rechenschaft - das Unternehmen soll die Opferzahlen in seiner Verletzten-Statistik zu niedrig angegeben haben. Insgesamt 70 Millionen US-Dollar (rund 59 Millionen Euro) werde Honda im Rahmen eines Vergleichs zahlen, wie die Behörde NHTSA am Donnerstag mitteilte.

Verletzungs- und Todesfälle nicht korrekt gemeldet

"Honda und alle anderen Autobauer tragen Sicherheitsverantwortung, der sie nachkommen müssen - es gibt keine Entschuldigungen", sagte Verkehrsminister Anthony Foxx laut Mitteilung. "Diese Strafen reflektieren unsere kompromisslose Haltung gegenüber denjenigen, die das Gesetz verletzen."

Eigentlich kann die NHTSA nur Bußgelder von maximal 35 Millionen Dollar verhängen. Weil Honda der Aufsicht bei den regelmäßigen Frühwarn-Berichten 1729 Verletzungs- und Todesfälle nicht korrekt gemeldet und zusätzlich auch bei der Angabe von Garantieansprüchen von Kunden Fehler gemacht haben soll, wurde der Firma aber nun die Höchststrafe gleich doppelt aufgebrummt. "Wir haben diese Sache aus der Welt geschafft und werden die wichtige Arbeit fortsetzen, die Honda wegen der Nachlässigkeiten bereits unternommen hat", sagte der Vize-Amerika-Chef von Honda, Rick Schostek, laut einer Mitteilung. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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