Sportcoupe mit Hybridantrieb

Honda CR-Z

Das Hybrid-Sportcoupé Honda CR-Z. © Honda

Honda feiert mit dem CR-Z Europapremiere. Das Hybrid-Sportcoupe verfügt als erster PKW mit der Kraft der zwei Herzen nicht über ein Automatikgetriebe.

Das Hybrid-Sportcoupé Honda CR-Z zeigt sich nun auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) erstmals dem europäischen Publikum. Der sportliche Japaner mit Doppelantrieb aus Elektro- und Benzinmotor verfügt als erster Hybrid-Pkw über ein Sechsgangschaltgetriebe. Bislang wurden Hybridfahrzeuge stets mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Die Keilform des CR-Z erinnert mit seiner tief heruntergezogenen Motorhaube an den CR-X aus den 1990er Jahren. Allerdings ist der Neuling aerodynamischer gestaltet, was für einen minimalen Luftwiderstand und somit einen geringeren Kraftstoffverbrauch sorgen soll.

Ab Mitte 2010 in Europa

Die Japaner beziffern den Durst des Coupés auf fünf Liter je 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß beträgt 117 Gramm pro Kilometer. Die guten Werte gehen auf das Konto des vierzylindrigen 1,5-Liter-Benzinmotors, der mit einem Elektromotor gekoppelt ist. Zusammen leisten sie 91 kW/124 PS und stellen ein maximales Drehmoment von 174 Nm zur Verfügung. Rein elektrisch kann der CR-Z jedoch nicht fahren. Der E-Motor soll lediglich den Benzinmotor unterstützen.

Dank der dreistufigen Fahrdynamikregelung kann der Fahrer zwischen den Fahrprogrammen Sport, Normal und Econ wählen und damit die Gasannahme, Lenkung, Leerlaufabschaltung, Klimasteuerung und Unterstützung durch das Hybridsystem verändern. Bereits im Februar 2010 geht der CR-Z in Japan an den Start. Nach Deutschland und Europa kommt er Mitte 2010. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.