Neue Stadtflitzer von Nissan

Autosalon Genf

Nissan Juke © Nissan

Auf dem Autosalon in Genf präsentiert Nissan einen Kleinwagen im SUV-Style. Die Japaner wollen damit eine neue Marktnische besetzen. Gezeigt wird auch der Nachfolger vom Micra.

Gleich mit zwei neuen Stadtflitzern präsentiert sich Nissan auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März). Eine noch ganz kleine, neue Marktnische will der Nissan Juke ab Ende September besetzen. Der Crossover-Kleinwagen im SUV-Stil ist durch seine ungewöhnlich gestaltete Front, die fast cartoonhaft überzeichneten Riesen-Kotflügel und den originellen Innenraum zumindest ein Hingucker. Top-Triebwerk ist ein neuer 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung, der es auf 140 kW/190 PS bringt. Kombiniert ist er serienmäßig mit permanentem Allradantrieb und einem stufenlosen Getriebe.

Nachfolger vom Micra

Deutlich konventioneller tritt der zweite Kleinwagen auf: Der in Indien gebaute Fünftürer tritt die Nachfolge des Nissan Micra an. Die Markteinführung des Modells soll bereits im März erfolgen, zunächst in Thailand, später in rund 150 weiteren Ländern. Äußerlich verabschiedet sich der Neue damit von dem extremen Kugelaugen-Design des Vorgängers und setzt statt dessen auf eine etwas sportlichere Optik.

Außerdem zeigen die Japaner die Serienversion des Elektroautos Leaf. Die kompakte Steilhecklimousine wird allein von einem Elektromotor angetrieben und soll mit einer Akkuladung rund 160 Kilometer weit kommen. Ebenfalls mit dabei sind der 370Z Roadster mit klassischem Stoffverdeck sowie die überarbeiteten Varianten der Geländewagen Pathfinder und Navara mit dem neuen 3,0-Liter-V6-Motor mit 175 kW/238 PS. Auch der Softroader Qashqai hat eine Auffrischung erhalten und zeigt sich mit neuer Frontpartie sowie in einer Spritsparversion. (mid) 

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.