«Hatte so geringen Verbrauch nicht erwartet»

Immer gut gelaunt: Gerhard Plattner © Foto: Skoda

Mit einem derart niedrigen Verbrauch beim Skoda Roomster 1.4 TDI hatte selbst Gerhard Plattner nicht gerechnet. In seinem letzten Tagebucheintrag zieht der Österreicher noch einmal eine Bilanz der Spritspar-Tour.

Von Gerhard Plattner

Das war's also. Zumindest mit dem Fahren. Ich bin noch am gestrigen Montag von Berlin aus weiter nach Tschechien gebraust. Heute sitze ich also schon nicht mehr im Skoda Roomster 1.4 TDI, mit dem ich fast 16.000 Kilometer durch 35 Länder in Europa gefahren bin. Wieviel ich aber letztlich von meinen 1000 Euro Tankgeld noch übrig habe, kann ich Ihnen an dieser Stelle noch nicht verraten. Der Roomster muss noch einmal aufgetankt werden, und das wollen die Leute von Skoda so richtig zelebrieren. Es muss schließlich alles seine Ordnung haben. Ich muss Sie also noch ein wenig auf die Folter spannen.

Roomster in der Werkstatt

Skoda wird das Ergebnis exklusiv am Mittwoch auf einer Pressekonferenz verraten. Sie ist für 11 Uhr am Skoda-Firmensitz in Mlada Boleslav angesetzt. Auf dem letzten Teilstück hat sich aber in Sachen Verbrauch nicht mehr viel verändert. Der dürfte sich bei etwa 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer für den Roomster einpendeln. Der Wert liegt übrigens deutlich unter dem, was ich zuvor erwartet habe. 5,1 Liter ist ja die offizielle Werksangabe. Doch wenn man umsichtig fährt, dann geht das noch deutlich sparsamer. Das hat meine Spritspar-Tour ja hinreichend gezeigt.

Im Augenblick ist der Wagen übrigens in der Werkstatt. Nein, keine Sorge. Es ist auf dem letzten Teilstück nichts mehr passiert. Der Roomster durchläuft einfach seinen ganz regulären 15.000 Kilometer-Check.

Schönes Gefühl

Ich selber fühle mich nach einem Monat auf Tour eigentlich pudelwohl. Es ist ein schönes Gefühl, die Strecke hinter sich gebracht zu haben. Es kann ja jede Menge schiefgehen bei so einem Unternehmen, es kann eine Menge Ärger geben. Doch diesmal ist alles ohne das geringste Problem abgelaufen, sieht man einmal vom ausgefallenen Abstecher in die Ukraine ab.

Ich habe ja im Schnelldurchlauf 35 Staaten besucht. Das schafft ein normaler Mensch in seinem ganzen Leben ja nicht. Und für 1000 Euro ist noch nie ein Auto durch so viele Staaten gefahren.

So, das war das letzte Mal, dass ich Tagebuch geführt habe. Von der Pressekonferenz wird die Autogazette natürlich ausführlich berichten. Wenn ich diesen letzten Pflichttermin hinter mich gebracht habe, werde ich mich wieder langsam in Richtung Innsbruck begeben. Doch irgendwie fürchte ich mich vor der Rückkehr in mein Büro. In einem Monat ist da viel liegen geblieben ...