Die Nachhut kommt

Neuvorstellung Porsche Panamera / Panamera 4

Neuer Einstieg mit Sechszylindern © Foto: Porsche

Porsche baut seine Modellpalette wie angekündigt nach unten hin aus. Nach den Achtzylinderversionen ist der Panamera ab Mai auch mit einem 300 PS starken Einstiegs-Sechszylinder zu bekommen.

Von Stefan Grundhoff

Porsche macht ernst, mit dem viertürigen Panamera neue Kundengruppen erschließen zu wollen. Nachdem die 400 bzw. 500 PS starken Topversionen des Viertürers seit letztem Jahr auf dem Markt sind, folgt im Mai eine Basisversion mit 3,6 Liter großem V6-Motor und 221 KW / 300 PS.

Komplett neu entwickelt

Der Sechszylinder wurde komplett neu entwickelt und wird im Porsche-Stammwerk Zuffenhausen produziert. Er leistet ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Optional kann der Panamera ebenso wie der größere Panamera S mit einem Allradantrieb bestellt werden. Die neuen Basisversionen des Porsche Panamera und Panamera 4 übertragen ihre Kraft ebenso wie die größeren Achtzylindermodelle mit einem Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterachse oder eben auf alle vier Räder.

Der Panamera verbraucht im Normzyklus durchschnittlich 9,3 Liter Super auf 100 Kilometer; der Allradler 0,3 Liter mehr. Optional kann der Durst um jeweils weitere 0,2 Liter auf 100 Kilometern gesenkt werden, wenn sich der Kunde für die 19 Zoll großen Ganzjahresreifen entscheidet.

Einstieg bei 75.899 Euro

Äußerlich bleibt der Panamera unverändert Foto: Porsche


Das Leergewicht des Porsche Panamera liegt bei 1730 Kilogramm. Neben der serienmäßigen Stahlfederung, die optional über eine elektronische Dämpferregelung verfügt, können auch die Basisversionen des Panamera mit einer variablen Luftfederung aufgestattet werden.

Der Einstiegspreis in die neue Sechszylinder-Welt des Porsche Panamera beginnt bei 75.899 Euro. Der serienmäßig mit dem Doppelkupplungsgetriebe PDK ausgestattete Panamera 4 kostet in Deutschland mindestens 84.110 Euro. Seine Weltpremiere feiern Panamera und Panamera 4 auf dem Autosalon Peking am 23. April.

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.