Investoren aus Hong Kong übernehmen Gumpert

Comeback ab Mitte Januar

Aus Gumpert wird Apollo.
Aus Gumpert wird Apollo. © Apollo

Gumpert will Mitte Januar unter neuem Namen auf den Markt zurückkehren. Namensgeber ist das einzige Serienmodell, das die Manufaktur aus dem sächsischen Altenburg bislang hergestellt hatte.

Die deutsche Sportwagenmanufaktur Gumpert steht kurz vor einem Comeback. Unter dem neuen Namen Apollo und mit neuem Besitzer will der ehemals im sächsischen Altenburg beheimatete Hersteller von Kleinserien-Sportwagen Mitte Januar Pläne für eine Rückkehr vorstellen. Auf der Website apollo-automobil.com läuft bereits ein Countdown. Zudem ist das neue Logo der Marke zu sehen: das bekannte Wappenschild, geschmückt jedoch von einem stilisierten „A“ anstelle des geflügelten Pferdes. Medienberichten zufolge will das Unternehmen bereits auf dem Genfer Salon einen neuen Supersportwagen vorstellen.

Serienmodell Apollo wird Namensgeber

Bislang einziges Serienmodell von Gumpert war der bis zu 633 kW/861 PS starke Extremsportler Apollo, der nun offenbar auch Namensgeber der Marke wird. Gebaut wurde der 350 km/h schnelle und 350.000 Euro teure Flügeltürer zwischen 2004 und 2013. Gegründet hatte das Unternehmen 2005 der ehemalige Audi-Ingenieur Roland Gumpert.

Neuer Besitzer des 2013 insolvent gegangenen Herstellers ist nach Informationen der Webseite „World Car Fans“ die Investoren-Gruppe Ideal Team Venture aus Hong Kong. Die Gruppe hat kürzlich bereits den traditionsreichen, aber seit 2012 insolventen italienischen Sportwagenhersteller De Tomaso gekauft. (SP-X)