GM schließt Logistikabkommen mit PSA Peugeot Citroen

Erstes Ergebnis der Allianz

GM schließt ein Logistikabkommen mit PSA. © dpa

Die Autobauer GM und PSA Citroen Peugeot haben das erste Ergebnis ihrer Allianz erzielen. Danach wird das Gros des Logistikgeschäfts des US-Autobauers auf ein Tochterunternehmen der Franzosen übertragen.

Der GM-Konzern wird einen Großteil seiner Logistikaktivitäten in Europa ab 2013 mit seinen Automarken Opel/Vauxhall, Chevrolet und Cadillac in Europa von der hundertprozentigen Tochter Gefco des französischen Autobauers PSA Peugeot Citroen ausführen lassen.

Wie beiden Unternehmen am Montag mitteilten, würde diese erste Übereinkunft im Rahmen der Ende Februar geschlossenen Allianz beider Autobauer unter anderem Material- und Komponentenlieferungen zu den Werken, den Transport von Fahrzeugen von den Produktionsstätten zu den Händlern, und den Transport von Ersatzteilen zu den Verteilzentren beinhalten. Dieses Abkommen sei eine der umfangreichsten Vereinbarungen im Bereich der automobilen Logistik in Europa. GM sein damit in der Lage, seine Kosten zu reduzieren, wie es in der Unternehmensmitteilung heißt.

Erste Schritt der globalen Allianz

„Dies ist der erste Schritt, um Vorteile aus der umfassenden Allianz mit PSA Peugeot Citroen zu ziehen. Die Logistikvereinbarung führt zu Effizienzverbesserungen und Kosteneinsparungen für GM und wir können damit die erwiesene Expertise von Gefco nutzen“, sagte GM-Vize Steve Girsky, der auch Aufsichtsratsvorsitzender von Opel ist. Wie PSA-Chef Philippe Varin mitteilte, sei diese Logistikvereinbarung der erste Schritt zu einer langfristigen strategischen Allianz mit GM.

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hatte in den zurückliegenden Monaten mehrmals betont, dass die Allianz mit PSA die Möglichkeit biete, durch die Nutzung von Synergien die Möglichkeit biete, seine Material-, Entwicklungs- und Produktionskosten zu senken. (AG/FM)