Teurer Spaß: SUV´s haben hohe Unterhaltskosten

Erhebung von Schwacke

Der Porsche Cayenne muss in die Werkstatt. © Porsche

Geländewagen stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Doch die Anschaffung sollte man sich gut überlegen, denn SUV´s sind nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern auch beim Unterhalt.

Die Zulassungszahlen von Geländewagen steigen und steigen. Doch SUV´s sind echt teuer - und das nicht nur in der Anschaffung. Die geländegängigen oder zumindest danach aussehenden Autos haben meist einen hohen Kraftstoffverbrauch und kosten sowohl bei der Kfz-Versicherung als auch bei der Steuer (aufgrund der großen Motorisierungen) jede Menge Geld. Wer Wert auf spezielle SUV-Reifen legt, muss nochmal mehr bezahlen als ein Halter eines gewöhnlichen Kombis oder Kompaktklässlers.

Wieviel ein SUV im Laufe seiner ersten vier Lebensjahre bei einer jährlichen Laufleistung von 15 000 Kilometern kostet, hat nun das Unternehmen Schwacke anhand von Unterhaltskosten wie Steuer, Versicherung und Wartung sowie dem voraussichtlichen Restwert ermittelt.

Porsche Cayenne am teuersten

Zu den teuersten Modellen laut der Berechnung gehört der Porsche Cayenne Diesel, der seinen Besitzer pro Kilometer 95,91 Cent kostet. Etwas günstiger ist der VW Touareg mit 3,0-Liter-Diesel-Motor in der Blue Motion-Version, der die Haushaltskasse mit 80,54 Cent pro Kilometer belastet. Das dritte deutsche Oberklasse-SUV, der Audi Q7 mit Dreiliter-Diesel, "schluckt" Betriebskosten von 77,69 Cent. Etwas günstiger sind der BMW X5 xDrive30, der mit 75,09 Cent zu Buche schlägt und der Mercedes-Benz ML 350 BlueTec mit 74,09 Cent.

Das günstigste Modell ist der Dacia Duster mit Selbstzünder und Betriebskosten von 40,52 Cent pro Kilometer. Nur wenig teurer ist der Audi Q3 mit Zweiliter-Diesel, für den sein Halter 46,05 Cent einkalkulieren muss. (mid)