Formel E: BMW-Pilot Günther glücklich über Platz zwei

Rennen in Marrakesch

Maximilian Günther vom Team BMW i Andretti Motorsport wurde Zweiter in Marrakesch. © BMW

Fünftes Rennen, fünfter Sieger: Die ABB Fia Formel E bleibt spannend. In Marrakesch konnte DS-Pilot Antonio Felix da Costa sich den Sieg vor Maximilian Günther sichern.

BMW-Pilot Günther konnte sich nach einem spannenden Rennen in der letzten Runde auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan mit einem Überholmanöver in der letzten Runde noch auf Platz zwei vor da Costas Teamkollegen Jean-Eric Vergne vorfahren. Für Günther war es nach seinem Erfolg in Santiago de Chile bereits der zweite Podiumsplatz.


„Wir hatten einen perfekten Plan für das Rennen. Unser Team in Paris hat zuletzt sehr hart gearbeitet und uns perfekt vorbereitet. Es freut mich, dass sich das heute mit dem Sieg ausgezahlt hat“, freute sich da Costa über seinen Sieg.

Günter sehr zufrieden mit Rennverlauf

„Ich bin sehr glücklich über den zweiten Platz heute. Es war ein intensives Rennen mit den Duellen mit den beiden DS Techeetah-Fahrzeugen. Vor allem am Ende war es richtig spannend“, sagte Günther, der sich beim Energiemanagement gegenüber Vergne im Vorteil sah. „Das gab den Ausschlag dafür, dass ich ihn in der vorletzten Kurve noch überholen konnte. Das war ein sehr schönes Gefühl.“

Neben Günther konnte am Samstag in Marrakesch mit Porsche-Pilot Andre Lotterer noch ein weiterer Deutscher auf Platz acht in die Punkte fahren. Vor ihm platzierte sich der Brasilianer Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler). Di Grassi Teamkollege Daniel Abt landete auf Rang 14. Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) wurde zwischenzeitlich von einem Reifenschaden zurückgeworfen und kam auf Platz 22 ins Ziel. Das Mercedes-Benz EQ-Team schloss das Rennen mit den Rängen elf (Nyck de Vries) und 15 (Stoffel Vandoorne) ab.

Lotterer: Eine Menge gelernt

Porsche-Pilot Andre Lotterer beim Rennen in Marrakesch. Foto: Porsche

„Danke an das gesamte Team, mein Auto war im Rennen richtig gut“, sagte Lucas di Grassi. „Mehr ist im Augenblick mit unserem Package von einer solchen Startposition nicht möglich. Dafür ist die Konkurrenz in der Formel E zu stark.“ Daniel Abt sprach von einem „extrem frustrierenden Rennen. „Wir waren hier einfach viel zu langsam.“

Andre Lotterer konnte mit dem Rennausgang leben. „Die Punkte aus Marrakesch nehmen wir natürlich gerne mit. Vom dritten Startplatz wären wir natürlich gerne noch weiter vorn ins Ziel gekommen. Aber die zweite Hälfte des Rennens war nicht einfach. Trotzdem haben wir erneut eine Menge gelernt. Wir werden die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen ziehen, die wir heute sammeln konnten“, sagte Lotterer, dessen Teamkollege Neel Jani 18. wurde.

Durch Platz eins und drei führt DS Teechetah die Teamwertung mit 98 Punkten vor BMW i Andretti Motorsport (90 Punkte) und Panasonic Jaguar Racing (66). In der Fahrerwertung liegt Sieger Da Costa (67 Punkte) nun an der Spitze vor Mitch Evans (Panasonic Jaguar Racing, 56) und Alexander Sims (BMW i Andretti Motorsport, 46). Maximilian Günther (44 Punkte) ist Vierter vor Lucas di Grassi. Das nächste Formel E-Rennen findet am 4. April in Rom statt.

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