Ford Mustang Shelby GT 500: Muskelspiele mit 700 PS

Der Ford Mustang Shelba GT 500 ist mit 700 PS unterwegs. © Ford

Leistung zählt. Das trifft insbesondere auf den Ford Mustang Shelby GT 500 zu. Der US-Autobauer bringt sein bislang stärkstes Serienmodell im Herbst in den USA auf den Markt.

Obwohl Ford den Mustang offiziell auch in Deutschland vertreibt, ist eine Einführung der neuen Topversion hierzulande nicht geplant.


Herzstück des noch bis zum 27. Januar auf der North American International Auto Show in Detroit gezeigten neuen GT 500 ist ein 5,2-Liter-Kompressor-V8 mit 700 PS. Er bringt seine Kraft über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und eine Carbonwelle an die Hinterräder. Trotz Heckantrieb soll eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in knapp über drei Sekunden möglich sein. Unter anderem bietet das Getriebe für optimale Sprints eine sogenannte Lauch Control. Alternativ stehen noch Normal-, Schlechtwetter-, Sport- sowie Track-Modus zur Wahl.

Mustang mit Kühlergrill mit Cobra-Symbol

Auch im Hinblick auf die Negativbeschleunigung bewegt sich der GT 500 auf Topniveau, vorn werden mächtige 420er-Scheiben von Sechskolben-Bremssätteln in die Zange genommen. Eine spezielle Fahrwerksgeometrie, adaptive Magneride-Stoßdämpfer und die serienmäßigen Michelin-Reifen Pilot Sport 4S dürften außerdem für gute Handling-Eigenschaften bei zackigen Links-Rechts-Manövern sorgen.

Das breite Heck des Ford Mustang Shelby GT 500. Foto: Ford

Optische Merkmale des neuen GT 500 sind sein mächtiger schwarzer Kühlergrill mit Cobra-Symbol, ein Frontsplitter und eine starke Wölbung in der Motorhaube mit reichlich Lüftungsschlitzen, die Platz für den 2,65 Liter großen Roots-Kompressor schafft. Wer es noch martialischer mag, kann das Carbon-Fiber-Track-Paket bestellen, das unter anderem 20-Zoll-Räder mit Kohlefaserfelgen und einen mächtigen Heckflügel bietet. Außerdem wird bei diesem Paket auf eine Rückbank verzichtet.

Der Innenraum wird von Carbon-und Wildleder-Akzenten, Kontrastnähten und Schalensitze von Recaro bestimmt. Im Kombiinstrument steckt ein 12-Zoll-Display zur Anzeige fahrrelevanter Informationen. Die Mittelkonsole beherbergt außerdem einen 8-Zoll-Touchscreen für das Infotainmentsystem. (SP-X)

 

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