Ford bekennt sich zu deutschen Standorten

Keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2017

Ford bekennt sich zu deutschen Standorten
Der Ford Focus wird weiterhin in Köln gebaut © Ford

Ford stärkt die deutschen Standorte. In Saarlouis und Köln haben die Arbeitnehmer für die kommenden sechs Jahre Planungssicherheit.

Ford hat die deutschen Standorte langfristig gesichert. In einer Vereinbarung zwischen Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat wurden Zusagen für die Fertigung von Fiesta und Focus in Köln und Saarlouis festgeschrieben. "In ihrer Gesamtheit ist die Vereinbarung in vielen Punkten wegweisend. Die gegenseitigen Zusagen sind sowohl für die Belegschaft als auch für die Ford-Werke GmbH von überragender Bedeutung. Die Vereinbarung ist darüber hinaus auch ein Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit unserer Belegschaft", sagte Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.

Über 500 Ingeniuere gesucht

In beiden Werken wird jeweils eine jährliche Kapazität von mindestens 350.000 Fahrzeugeinheiten im Drei-Schicht-Betrieb installiert. Zudem will in Deutschland "weit über 500 Ingenieure" einstellen. "Da Facharbeiter und Ingenieure heute auf dem Arbeitsmarkt Mangelware sind, wird dies ein Wettlauf gegen die Zeit und die Konkurrenz", sagte Betriebsratschef Dieter Hinkelmann, der sich besonders darüber freute, dass betriebsbedingte Kündigungen bis 2017 ausbleiben.

"Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft von Ford in Deutschland und in Europa. Vor allem der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen schafft für unsere Belegschaft, ihre Familien und letztlich auch die beiden Wirtschaftsregionen Köln und Saarlouis Sicherheit in den nächsten fünfeinhalb Jahren und darüber hinaus." (AG/dpa)

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