Ford Fiesta mit gelungener Reifeprüfung

Achte Generation

So schaut die achte Generation des Ford Fiesta aus.
So schaut die achte Generation des Ford Fiesta aus. © Ford

Ford hat die achte Generation seines Kleinwagens Fiesta aufgelegt. Das neue Modelle hat dabei nicht nur an Länge zugelegt, sondern ist auch mit modernisierten Assistenzsystemen unterwegs.

Leicht gewachsen geht der Ford Fiesta Mitte 2017 in die achte Generation. Der Kleinwagen überschreitet erstmals die Vier-Meter-Grenze, wartet mit modernisierten Assistenten und neuen Motoren auf. Äußerlich bleibt der weiterhin mit wahlweise drei oder fünf Türen angebotene Fiesta dem Stil des Vorgängers treu, wirkt aber im Detail erwachsener.

Die Scheinwerfer sind nicht mehr so stark geschwungen wie zuvor, die Kanten auf der Motorhaube verschwunden. Außerdem ist der Kleinwagen um sieben Zentimeter auf nun 4,04 Meter gewachsen. Größer sind die Änderungen im Innenraum, wo die Knöpfchenflut des alten Modells einem neuen Bediensystem mit zentralem Touchscreen Platz gemacht hat.

Dreizylinder-Turbo-Benziner ab 100 PS

Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Als Basistriebwerk fungiert eine neue Variante ohne Turbo, aber mit 1,1 Litern Hubraum, die 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS leistet. Bei den Dieseln erhält der Fiesta Verstärkung durch einen neuen 1,5-Liter-Motor mit 88 kW/120 PS, die bekannte Variante mit 63 kW/85 PS bleibt im Programm.

An neuer Technik wartet der Fiesta unter anderem mit einem verbesserten Notbremsassistenten auf, der nun auch nachts Fußgänger erkennen soll. Außerdem gibt es erstmals einen Park-Assistenten, der das Rangieren automatisiert und bei drohenden Remplern selbsttätig bremst. Für Unterhaltung an Bord sorgt auf Wunsch ein neues B&O-Premium-Soundsystem von Harman.

Preise für die neue Fiesta-Generation stehen noch nicht fest. Das aktuelle Modell startet bei 12.500 Euro, der etwas größere Nachfolger könnte geringfügig teurer werden. Generell bemüht sich Ford, seinen Kleinwagen-Klassiker höher zu positionieren. Neben den Standardmodellen wird es auch eine besonders edle Vignale-Variante, die sportliche ST-Line-Ausführung und ein Crossover-Modell geben. (SP-X)