Erotischer Werbespot von Fiat wird zum Aufreger

Ein Hauch von Sex

Ein Hauch zuviel Erotik im Spot von Fiat. © Screenshot AG/YouTube

Der Spot für den Fiat 500 Abarth ist frech und witzig – doch für gewisse Länder offensichtlich einen Hauch zu frech und vielleicht auch zu erotisch. In den USA und Australien sorgt der Clip nun für Ärger

Eines ist Fiat auf jedem Fall gelungen. Der italienische Autobauer hat mit seinem frechen und witzigen Werbespot für den Fiat 500 Abarth für eine Menge Aufsehen gesorgt. Ob man das indes bei den Marketingstrategen des Autobauers auch so sieht, ist fraglich.

Während man über den derzeit nur bei Youtube aufrufbaren Clip in Europa nur leicht schmunzeln dürfte und dann schnell zum Tagesgeschäft übergeht, ist der Spot in den USA und Australien zum Aufreger geworden.

Proteste befürchtet

Denn einige Chefs der TV-Sender befürchten bei der Ausstrahlung des Spots Proteste religiöser Gruppen, wie es in den Internetforen heißt, in denen derzeit über den Clip diskutiert wird. Für europäische Geschmäcker ist der Spot nett, vielleicht etwas frivol, mehr aber auch nicht. Das ist die Handlung: Ein junger Mann schlendert mit einem Kaffeebecher in der Hand die Straße entlang, sieht eine attraktive Frau, die sich in ihrem tief geschnittenen schwarz-rotem Kleid nach unten beugt.

Während der Mann ihr in den Ausschnitt schaut, wird er von der jungen Frau bemerkt, die ihn beschimpft, auf ihn zugeht und ihm eine Backpfeife verpasst. Dann rührt die Frau mit ihrem Finger durch den Milchschaum, tropft sich davon etwas aufs Dekolletee, der Rest landet auf den Lippen des jungen Mannes. Die Frau zieht ihn am Schlips zu sich ran, er schließt die Augen – und steht plötzlich vor einem Fiat 500 Abarth. Er steigt ein und braust mit einem schwungvollen Drift um die nächste Ecke. im Abspann heißt es noch: "Der Fiat 500 Abarth. Du vergisst den Moment nie, wo Du ihn zum ersten Mal gesehen hast."

Während die Australier die letzte Fahrszene des Spots, bei der der kleine Italiener im Drift um eine Ecke biegt, monieren - in Australien ist man schließlich sehr um die Verkehrssicherheit bedacht -, ist den Amerikanern der Spot wohl schlicht zu sexistisch. (AG/mid)

Hier gehts zum Clip bei YouTube