Surfin‘ USA mit dem Fiat 500

Jetski anstatt Fahrwerk

Fiat schickt den 500er aufs Wasser.
Fiat schickt den 500er aufs Wasser. © Fiat

Wasserautos waren in den sechziger Jahren in. Doch während die Fahrzeuge auch zu Lande unterwegs sein konnten, hat Fiat dem 500 und seinen Derivaten eine maritime Spezialbehandlung zukommen lassen.

Der Fiat 500 ist in den USA noch ein echter Exot. Um den für dortige Verhältnisse winzigen Kleinstwagen populärer zu machen, scheuen die Italiener keinen Aufwand. Nachdem sie dem Stadtfloh zunächst Monstertruckartige Ballonreifen verpasst hatten, schicken sie ihr Retroauto nun aufs Wasser.

Mehr als 200 PS für den Fiat 500

Im Rahmenprogramm der kalifornischen Surf-Meisterschaften zeigt der Fiat, dass er sich nicht nur auf sonnenbeschienenem Asphalt zuhause fühlt, sondern auch auf dem nassen Element. Möglich macht das ein mehr als 200 PS starker Jetski, der anstelle des Fahrwerks unter die niedliche Karosserie geschraubt wurde.

Neben dem Fiat 500 erhalten auch seine Derivate Abarth 500, Fiat 500 C und Fiat 500 L die maritime Spezialbehandlung. Eine Serienversion der Jetski-Ausführung ist allerdings nicht geplant. (SP-X)

Vorheriger ArtikelDer Renault Wind bläst nicht mehr
Nächster ArtikelAerodynamik: Attacken durch den Seitenwind
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.