Ferrari 458 Italia kommt als Spider

Weltpremiere auf der IAA

Ferrari zeigt auf der IAA die offene Version des 458 Italia. Der Spider mit elektrisch versenkbarem Hardtop wird auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main seine Premiere feiern.

Zwei Jahre nach der Weltpremiere des Ferrari 458 Italia reichen die Italiener eine offene Version des Sportwagens nach. Der 458 Spider mit elektrisch versenkbarem Hardtop hat auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) Premiere und wird wenige Tage später in den Showrooms der Händler stehen, kündigte Ferrari-Pressesprecher Gerald Kahlke an. Vorbestellungen seien bereits möglich, der Preis werde aber erst auf der IAA bekanntgegeben.

Verdeck öffnet in 14 Sekunden

Das aus Aluminium gefertigte Klappdach des Ferrar 458 Spideri lässt sich binnen 14 Sekunden per Knopfdruck öffnen und verschwindet zwischen Motor und Sitzen, teilte der Hersteller mit. Wegen der geringen Maße des eingeklappten Dachs bleibe hinter den Sitzen noch Platz für Gepäck. Im Vergleich zu einem traditionellen Stoffverdeck ist das Alu-Hardtop den Angaben zufolge rund 25 Kilogramm leichter. Das 4,53 Meter lange Auto wiegt 1430 Kilogramm. Ein verstellbares Windschott verhindert, dass bei flotter Fahrt im offenen Spider ein Orkan im Innenraum losbricht.

Der Ferrari 458 Spider Ferrari

Der 4,5 Liter große V8-Saugmotor mit Direkteinspritzung, der unverändert aus dem Italia übernommen wurde, leistet 425 kW/570 PS. Das reicht für 320 km/h Spitzentempo. Die Motorkraft überträgt ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen auf die Räder. Den Spritverbrauch gibt Ferrari mit 11,8 Litern an, was einem CO2-Ausstoß von 275 g/km entspricht.

Auch wenn Ferrari noch keine Preise nennt, steht fest, dass der 458 Spider teuer wird als das Coupé Italia, das aktuell ab 194 000 Euro zu haben ist. Beim Modellvorgänger F430 betrug die Preisdifferenz zwischen Spider und Italia rund 18 000 Euro - ein ähnlich hoher Aufschlag ist für den 458 Spider zu erwarten. (dpa/tmn)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.