Ferrari erneuert Modellpallette

Neue Modelle bis 2014

Fans des Ferrari California müssen sich bis 2013 gedulden. © Ferrari

Ferrari wird in den nächsten drei Jahren sein Angebot verändern. Den Anfang macht im September der 458 Spyder, der auf der IAA seine Weltpremiere feiert.

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari will in den kommenden drei Jahren seine Modellpalette umfassend erneuern. Als erstes wird auf der diesjährigen IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) der 458 Spyder als Nachfolger des 430 Spyder vorgestellt. In Europa wird das Fahrzeug ab September dieses und in Amerika im ersten Quartal 2012 des kommenden Jahres in den Handel gehen. Der 599 GTB Fiorano wird anlässlich des Genfer Autosalons im Frühjahr 2012 durch ein neu gestyltes, vorläufig unter der Werksbezeichnung "F 152" geführtes Modell ersetzt. Mit dessen Verkauf wird in Europa im Sommer 2012 begonnen.

Ferrari F auf lange Zeit ausverkauft

Im gleichen Jahr erscheinen soll auch eine Neuauflage der Sonderserie "Enzo Ferrari" mit Zwölfzylinder-Motor und allen verbrauchsreduzierenden technischen Vorkehrungen, die Ferrari bis 2020 auf seine gesamte Modellreihe zu verwenden beabsichtigt. 2013 wird es eine Neuauflage des California und den 458 Scuderia als sportlichere Variante des 458 Italia geben.

Wer den Italo-Supersportler haben will, muss sich hinten anstellen: Die auf eine Stückzahl von 800 Einheiten limitierte Jahresproduktion des seit Juli erhältlichen Allradmodells Ferrari F, so heißt es in Maranello, ist bereits bis Jahresende 2012 ausverkauft. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.