Fahrradträger auf Dach: 41 Prozent höherer Verbrauch

Test des ADAC

Fahrradträger auf Dach: 41 Prozent höherer Verbrauch
Ein Fahrradträger führt zu einem deutlich höherem Verbrauch. © ADAC

Wer seine Fahrräder mit dem Auto transportieren will, der sollte dies nicht auf dem Dach tun. Denn so entsteht ein Mehrverbrauch von über 41 Prozent. Besser ist es, die Zweiräder hinten zu befestigen.

Der Transport eines Fahrrads mit dem Dachträger führt zu einem deutlichen Mehrverbrauch. Wie der ADAC am Dienstag mitteilte, habe ein Tes gezeigt, dass ein Fahrradträger auf dem Dach mit zwei mitgeführten Rädern zu einem Mehrverbrauch von über 41 Prozent führt. Wer dennoch ein Fahrrad mit dem Auto transportieren will, sollte dies hinter dem Auto mit einem Radträger auf der Anhängerkupplung tun.

Dachträger nicht montiert lassen

Wer sich für diese Transportvariante entscheidet, kommt zwar immer noch auf einen Mehrverbrauch von 18 Prozent, doch damit ist man immer noch besser unterwegs als mit einem Dachsystem. Nach Angaben des Automobilclubs kann angesichts der hohen Spritpreise ein Radtransport auf dem Dach bei einem 50 Kilometer langen Ausflug schnell über vier Euro und mehr kosten als ohne Aufbauten.

So steige der Verbrauch bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h bereits um 2,43 Liter pro 100 Kilometer, wenn zwei Räder auf dem Dach transportiert werden. Beim Transport mit einem Heckträger liegt der Mehrverbrauch laut ADAC bei 1,06 Liter pro 100 Kilometer. Durchgeführt wurde der Test mit einem Opel Zafira Diesel. Bei einem Benziner würde der Mehrverbrauch sogar noch höher ausfallen, so der ADAC. Der Automobilclub rät dazu, die Dachträger nur zu montieren, wenn damit auch Räder transportiert werden. Denn allein durch die Montage steigt der Verbrauch um fünf Prozent an. Welche Fahrradträger zu empfehlen sind, hatte der ADAC im Vorjahr getestet. (AG/FM)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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