27. Februar 2021
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Fahrberichte und Neuigkeiten zur Marke Nissan

1934 geht Nissan durch die Fusion mehrere Holdings an den Start. Das erste Auto wurde aber schon 20 Jahre vorher produziert und sein Name "DAT" war mehr als nur ein Hinweis auf den ersten Firmennamen Datson, später dann Datsun. Zu Beginn der 50er Jahre wurde der britische Hersteller Austin als strategischer Partner gewonnen. Die Verbindungen nach England dauern bis heute an. Das Werk in Sunderland ist noch heute ein wichtiger Standort für die Japaner, die 1999 eine Allianz mit Renault eingingen und aktuell der viertgrößte Automobilhersteller sind.

Nissan Leaf: Auf der Suche nach Akzeptanz

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Der Nissan Leaf gehört zu einem der Elektro-Pioniere. Doch richtig erfolgreich ist der Stromer in Deutschland nicht. Das hat mehrere Gründe.

Nissan Micra: Entspannt durch die Stadt

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Der Nissan Micra ist kein Auto für die Langstrecke. Er fühlt sich in der Stadt besonders wohl – und mit der Automatikvariante kann man hier entspannt unterwegs sein.

Nissan Juke: Kleines SUV bleibt ein Hingucker

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Der Nissan Juke polarisiert mit seinem Aussehen. Doch die Kunden stehen auf das Aussehen des kleinen SUVs. Nun kommt die zweite Generation.

Nissan GT-R 50: Limitiertes Goldstück

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Er ist einer der schillernsten Sportwagen Japans – und das seit einem halben Jahrhundert. Der Nissan GT-R feiert seinen 50. Geburtstag.

Nissan Navara N-Guard: Lastwagen mit Luxus-Attitude

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Kaum eine Autogattung ist im automobilen Alltag sperriger zu fahren als ein Pick-up. Der Nissan Navara N-Guard kaschiert seine ungelenke Art mit Luxus und Lifestyle.

Nissan Micra: Mehr Power für den Kleinen

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Nissan hat den Micra überarbeitet. Der Modellpflege fiel der Diesel zum Opfer.

Nissan Qashqai: Neue Kraft aus vier Zylindern

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Nissan hat die Benziner-Palette des Qashqai überarbeitet. Das beliebte Kompakt-SUV wird nun mit zwei neuen Vierzylinder-Motoren modernisiert.

Nissan NV300 Michelangelo: Zeit für eine Auszeit

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Autos wie der Nissan NV300 Michelangelo sind ein günstiger Einstieg in die Welt der Reisemobile. Der Kastenwagen ist dabei nicht größer als ein Kleinbus.

Nissan Leaf: Sprung auf die Eins

Nissan hat die zweite Generation des Leaf mit mehr Leistung und Reichweite bestückt. Das Elektroauto rückt dadurch im Stellenwert des eigenen Fuhrparks auf.

Verschlungene Straßen durch den Taunus, dazu dieser Aprilsommer – eigentlich das Terrain eines Roadsters. Diese Passagen ausgerechnet in einem Elektroauto der Kompaktklasse genießen zu können, das weder durch Schwanken noch schwammiges Lenken auffällt, verrät viel über Fortschritt und Anspruch dieser Antriebsvariante. Die zweite Generation des weltweiten Bestsellers Leaf soll beweisen, dass ein rein batteriebetriebenes Fahrzeug in der Normalität angekommen ist, so Nissan. Rund 3000 Fans haben bereits einen Kaufvertrag für den Neuen unterschrieben und mindestens 31.950 Euro investiert.

Kenner dürfte das blinde Vertrauen in die zweite Auflage des 2010 vorgestellten Leaf nicht enttäuschen. Aber es sollen neue Kunden von der Alltagstauglichkeit des alternativen Antriebsstrangs überzeugt werden. Sie erwartet zunächst mehr Leistung. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Akku von 30 kWh auf 40 kWh erhöht, statt wie bisher 80 kW/109 PS leistet der E-Motor jetzt 100 kW/150 PS. Mit einem Drehmoment von achtbaren 320 Newtonmetern hat der Leaf 2 hier 26 Prozent zugelegt. Gerade die typische, ansatzlose Beschleunigung eines Stromers fasziniert immer wieder Neueinsteiger. 100 km/h sind schon in 7,9 Sekunden erreicht.

Energiedichte um 67 Prozent erhöht

Für die verbesserten Werte musste der Stromspeicher nicht selbst wachsen, denn die Energiedichte konnte um 67 Prozent erhöht werden. Übersetzt in die Kernfrage der absoluten Reichweite bedeutet das: Nach dem bisher geltenden NEFZ-Zyklus kommt man 378 Kilometer weit. Laut neuem, praxisnäheren WLTP-Testverfahren sind in der Stadt 415 Kilometer mit einer Akkuladung möglich, bei kombinierten Stadt- und Überlandfahrten bis zu 258 Kilometer. Wer ankommen will, sollte aber die Spitzengeschwindigkeit von 144 km/h nicht allzu lange strapazieren. 2019 bringt Nissan auch noch einen Power-Leaf mit 60 kWh.

Dass bei den ersten Testfahrten rund um Wiesbaden, auf kurvigen Landstraßen und auf der Autobahn auch nach gut 160 Kilometern mit einem Rest von 49 Prozent immer noch genug Energie für Unvorhergesehenes bleibt, liegt an den diversen Möglichkeiten der Rekuperation. Wie beim Vorgängermodell kann man über den blau illuminierten Gangwahlhebel in der Mittelkonsole im Modus B mehr Energie zurückgewinnen und an die Batterie schicken. Neu ist hingegen die Taste für das serienmäßige E-Pedal. Die Technik vereint Bremsen und Beschleunigen im Gas-Pedal und ist beispielsweise aus dem BMW i3, Smart Fortwo oder Opel Ampera-e bekannt.

Nissan Leaf mit E-Pedal

Der Leaf wird geladen. Foto: Nissan
Der Nissan Leaf kann jetzt bequemer geladen werden. Foto: Nissan

Im neuen Leaf gibt sie ein überzeugendes Debüt. Ist der E-Pedal-Modus aktiviert, verlangsamt sich der Leaf beim Loslassen des Gas-Pedals nur durch die Rekuperation der Bremsenergie bis zum Stillstand. Zum Anfahren und Beschleunigen gibt man wieder ganz normal Gas. Laut Nissan sollen so tatsächlich 100 Prozent der Energie rekuperiert werden. Es dauert tatsächlich nur Minuten, bis man gelernt hat, das eigentliche Bremspedal in den vorübergehenden Ruhezustand zu schicken. Neu ist auch eine optionale Wärmepumpe, die gerade im Winter helfen soll, weniger kostbaren Strom für das Heizen nutzen zu müssen.

Inzwischen gibt es in Deutschland rund 6500 Ladestationen. Dort kann der Leaf über ein Typ-2-Kabel (bis zu 6,6 kW) oder per Gleichstrom mit dem Chademo-Stecker (bis zu 50 kW) geladen werden. Eine Nissan-Smartphone-App informiert über die Standorte. An der Haushaltssteckdose, so der japanische Hersteller, braucht der Leaf gut 16 Stunden um die Akkus zu füllen. An der Schnellladestation soll das Energiemanagement 40 Minuten für 80 Prozent benötigen. Damit man sich beim Laden nicht bücken muss, wurde der Winkel der Buchse, die unter einer Klappe an der Front des Fahrzeugs sitzt, verändert.

Teilautonomes Fahren möglich

Das Heck des Leaf. Foto: Nissan
Die Zweifarbigkeit steht dem Leaf gut. Foto: Nissan Foto: Nissan

Der Leaf ist jetzt mit einer Reihe von Fahrerassistenzsystemen sowie Kameras und Sensoren gespickt. Aber zu den Highlights der neuen Generation gehört mit „Pro-Pilot“ die Premiere des teilautonomen Fahrens. Bedient man die Tastenfolge am Lenkrad, reiht sich das Auto hinter dem Vorausfahrenden ein, hält auch bei Stop-and-Go-Verkehr konstant Abstand und lenkt selbstständig. Allerdings reagiert das System allergisch, wenn man die Hände vom Lenkrad löst und warnt unmissverständlich. Zum Paket der Neuheiten gehört auch der vollautomatische Park-Assistent (Aufpreis: 1200 Euro). Und in puncto Sicherheit hat sich der Leaf 2 gerade mit fünf Sternen die Bestwerte bei den Euro-NCAP-Crashtests geholt.

Automobildesigner haben in den letzten Jahren immer wieder betont, dass alternative Antriebe eine andere Architektur verlangen, allein schon, weil Verbrenner wie Getriebetunnel überflüssig geworden sind. Anders als sein extrovertierter Vorgänger wirkt der neue Leaf aber geradezu betont konventionell, mit einem Schuss Design vom kleinen SUV Juke. Er ist eindeutig kantiger geworden und blickt aus zwei viereckigen LED-Scheinwerfern. Hinten sind die schmalen Heckleuchten in die Seiten gezogen, gekrönt von einem ins Fensterdesign integrierten Heckspoiler. Vielleicht um optisch den Einstieg in die neue Mobilität nicht ganz so krass ausfallen zu lassen, besitzt der Leaf sogar einen Kühlergrill, zwar geschlossen und schimmernd, aber als Blickfang umrahmt von Chromelementen.

Navi hinkt hinterher

Den Spagat zwischen Tradition und Zukunft erlebt man auch im Cockpit. Hinter dem leider nur höhenverstellbaren Lenkrad sitzt ein konventioneller Tacho direkt neben der Bildfläche, die über Ladezustand, Reichweite und Stand der Rekuperation informiert. Aber gerade weil der Leaf bereits teilautonom bewegt werden kann, ist das Navi umso ärgerlicher. Nicht nur die Darstellung der Route hinkt optisch hinterher, auch die Ansagen kommen schleppend und manchmal schlicht zu spät. Der Leaf ist nur unmerklich länger geworden, aber die Abmessungen des komfortablen Innenraums sind gleich geblieben, die Sitze hochwertig. Nissan hat sich auch noch die Dämmung vorgenommen, so, dass man jetzt kaum noch Wind oder Abrollgeräusche der Reifen vernimmt. Nur sanftes, charakteristisches Surren.

Alle vier Ausstattungsvarianten des Leaf werden mit der neuen 40 kWh-Batterie ausgeliefert. Beim höherpreisigen N-Connecta (37.450 Euro) und dem Topmodell Tekna (38.850 Euro) ist beispielsweise die Assistentenbündelung Pro-Pilot serienmäßig. Unser Testwagen war ein voll ausgestatteter Tekna im Wert von 40.900 Euro, inklusive Ledersitzen und Sitzheizung. Relativ zu den Mitbewerbern ist das ein wettbewerbsfähiger Preis. Der Leaf setzt zum Sprung an – vom Zweit- oder Drittwagen für Strompioniere in der Stadt zum echten Erstauto. (SP-X)

Nissan Qashqai 1.6 DIG-T: Abschied vom Gewohnten

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Allradantrieb hat bei Crossovern schon von Anfang an nicht unbedingt die erste Priorität besessen. Angesichts der Diskussion um den Dieselmotor schwenken die Hersteller wie Nissan mit dem Qashqai nun ganz um.

Nissan X-Trail: Vom Matsch auf den Boulevard

Nissan hat dem X-Trail einen Teil seiner Robustheit beraubt. Der glatter gezogene Geländegänger kann immer noch in seinem angestammten Metier werkeln, macht aber auch sonst seine Sache mehr als gut.

Nissan Qashqai 2WD: Vorreiter der Blender

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Allradantrieb kommt bei Kompakt-SUV immer mehr aus der Mode. Ein nicht geringes Maß an Schuld daran trägt der Nissan Qashqai – der Erfolg gibt ihm Recht.

Nissan X-Trail: Zwischen allen Stühlen

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Ein schlechtes Fahrzeug ist der Nissan X-Trail nicht. Ganz im Gegenteil. Doch der ganze große Erfolg dürfte dem SUV in Deutschland verwehrt bleiben.

Nissan Micra 1.0: Der kleine Nachzügler

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Nissan stellt den Micra auf eine neue Basis. Trotz eines fehlenden Turbos findet sich der Kleinwagen nicht nur im urbanen Einsatzgebiet gut zurecht.

Nissan e-NV 200 Evalia: Abseits jeglicher Reichweitenängste

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Der Nissan e-NV 200 Evalia ist in hiesigen Gegenden das einzige Elektroauto mit Platz für sieben Personen. Mit der richtigen Einstellung zum Laden engen die viel zitierten Reichweitenängste überhaupt nicht ein – auch wenn die Reichweite begrenzt ist.

Nissan Micra: Neue Basis für Budgetverwalter

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Nissan hat dem Micra eine neue Basisvariante verpasst. Wer nur wenige Kilometer im Jahr zurücklegt und auch bei der Ausstattung keine hohen Anforderungen stellt, kann sich mit dem Kleinwagen anfreunden.

Nissan Micra: Gelungene Abkehr vom mickrigen Weltauto

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Nissan hat beim Micra die Metamorphose mit der fünften Generation extrem gestaltet. Hat der Anspruch „Weltauto“ die vorherigen Auflagen erdrückt, kann der nunmehr von der Last befreite Kleinwagen den Anforderungen mehr als entsprechen.

Nissan Leaf: Timmelsjoch statt Dieselgipfel

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Elektroautos sind etwas für die Stadt. Sagt man. Wirklich? Wir wollten es wissen – und sind mit dem Nissan Leaf in die Berge gefahren.

Nissan GT-R: Punktsieg für Godzilla

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Zehn Jahre macht der Nissan GT-R die Straßen unsicher. Der zärtlich „Godzilla“ genannte Supersportwagen hat sich in der Dekade immer mehr der deutschen Sportwagen-Ikone angenähert.

Nissan X-Trail: Aufgehübscht ins Gelände

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Der Nissan X-Trail war mal einer kerniger Geländewagen. Mittlerweile ist er zum gefälligen Crossover-Modell geworden. Nun wurde ihm ein Facelift spendiert. Hat es sich gelohnt?

Nissan Qashqai: Schönheitskur für den Spitzenplatz

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Nissan X-Trail 360 Grad: Nicht nur für Hunde

Der Nissan X-Trail ist vom einstigen Geländegänger zum praktischen Crossover avanciert. Mit ein paar Komfortelementen an Bord braucht zudem die Fahrt über den Boulevard nicht gescheut werden.

Nissan Micra: Revolution für Europa

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Der Nissan Micra nimmt Abschied vom Weltauto. Der völlig neu konzipierte Kleinwagen kann sich nun voll und ganz den europäischen Ansprüchen stellen, was ihm auch gelingt, wie unser Fahrbericht zeigt.

Nissan X-Trail: Rustikaler Geselle

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Nissan hat den X-Trail mit einem neuen Zweiliter-Diesel ausgestattet. Was der neue Motor in diesem SUV der Japaner zu bieten hat, zeigt unser Fahrbericht. Freunde des Rustikalen können sich freuen.

Nissan Navara: Die Wüste lebt

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Nissan richtet den eigentlichen Lastesel Navara in Richtung Komfort aus. Der japanische Pickup bringt aber dank seiner Geländeeigenschaften immer noch kräftige Gene für unwegsame Untergründe mit sich.

Nissan Navara: Nicht nur für unbekannte Stuntmänner

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Nissan hat den Navara ganz im Trend immer mehr Pkw-Atmosphäre zukommen lassen. Allerdings sollten Käufer, die nicht aus romantischen Gefühlen einen Pickup kaufen, regelmäßig die Ladefläche zu nutzen wissen.

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Der Trend vom sperrigen Geländewagen zum gelutschten Crossover hat auch vor dem Nissan X-Trail nicht halt gemacht. Der einstmals sehr sperrige Geländewagen hat trotzdem seine Ur-Eigenschaften nicht verloren.

Nissan 370Z: Einsteigen lohnt sich

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Sie suchen einen Sportwagen? Ein Porsche ist Ihnen zu teuer? Gut, es gibt Alternativen, auch solche, die Spaß machen. Dazu gehört der Nissan 370Z. Was er zu bieten hat, zeigt unser Fahrbericht.

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Nissan zeigt mit dem Blade-Glider ein faszinierendes Konzeptfahrzeug. Die Fahrleistungen dieses Elektroautos haben es in sich. Zwei Elektromotoren sorgen für jeweils 177 PS Leistung.

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Das Förderprogramm beim Kauf von Elektrofahrzeugen ist angelaufen. Durch die 4000 Euro finanzieller Unterstützung kann sich der Nissan e-NV200 sich nicht nur für Gewerbetreibende lohnen.