Kia XCeed: Schönling der Familie

Der Kia XCeed besticht durch ein modernes Design. © KIa

Crossover-Modelle sind bei den Kunden beliebt. Das hat sich auch Kia mit dem XCeed gesagt und in ihm Stilelemente eines SUV und eines Coupés vereint.

Dabei ist es den Designern des koreanischen Autobauers gelungen, sich nicht einer Gattung besonders stark anzunähern, sondern eine eigenständige Karosserie zu schneidern. Der Optik kommt dieser Ansatz sehr entgegen, weil er dem XCeed Individualität verleiht. Sein Design gefällt – der Xceed ist nicht nur wegen seiner auffälligen gelben Lackierung (Quantumgelb Metallic) ein Hingucker.


Während die Front den Betrachter noch an die klassische Ceed-Familie erinnert, zeigt sich seine Eigenständigkeit bei der Ansicht von der Seite mit der leicht abfallenden coupéhaften Dachlinie. Natürlich müssen auch die hinteren Passagiere mit den Nachteilen eines Coupés leben. Doch die sind, ist man ehrlich, überschaubar. Da sind die etwas kleineren hinteren Fenster und die etwas geringere Kopffreiheit. Das heißt beim XCeed, dass Passagiere jenseits von 1,85 Meter Körpergröße etwas weniger Platz vorfinden als sie es aus einer Limousine beziehungsweise einem Kombi gewohnt sind.

Ausreichend Platz auch im Fond

Der Kia XCeed ist mit einem Digitaldisplay unterwegs. Foto: Kia

Aber so richtig eng geht es dann auch nicht zu. Klar, wer im XCeed auch mal etwas sperrigere Dinge transportieren will, der wird sich über die abfallende Heckscheibe ärgern, aber überrascht sein wird er davon nicht. Denn die Entscheidung für einen XCeed fällt man bewusst und vor allem aus ästhetischen Gründen.

Denn wem es vor allem um den Aspekt der Praktikabilität geht, der entscheidet sich ohnehin für den Kombi, der bei Kia Sportswagon heißt. Das Kofferraumvolumen von 426 Litern geht für ein Auto dieser Klasse vollauf in Ordnung. Wer die Sitzlehnen umlegt, der steigert es zudem auf 1378 Litern.

Gut abgestimmtes Fahrwerk

So expressiv sich der XCeed von außen mit seiner Lackierung gibt, gibt er sich auch im wertig anmutenden Innenraum. Das gelb der Außenfarbe findet sich auch an den Nähten der Sitze wieder. Die Sitzpolster sind dabei übrigens ausgesprochen straff ausgefallen, bieten dabei aber ausreichend Komfort, um auch nach längeren Strecken recht entspannt wieder aus dem Kia XCeed auszusteigen.

Sein Übriges dazu trägt das gut abgestimmte Fahrwerk bei: es ermöglicht nicht nur eine auch mal sportlichere Gangart. Und sportlicher kann man es mit dem XCeed schon mal angehen lassen, den wir als 1.4 T-GDI mit einer Leistung von 140 PS und einem maximalen Drehmoment von 242 Nm gefahren sind.

Laufruhiger Motor

Der Kia XCeed sieht auch von der Seite gut aus. Foto: Kia

Das Aggregat erfreut den Fahrer in Kombination mit dem gut abgestimmten manuellen Sechsganggetriebe mit seiner Laufruhe. Optional gibt es den XCeed auch mit einem Siebengang-DSG. So sprintet der XCeed in 9,5 Sekunden auf Tempo 100, die Spitzengeschwindigkeit ist bei 200 km/h erreicht. Der Verbrauch während der Testfahrten lag bei 7,3 Litern auf 100 Kilometer.

Diejenigen, die am XCeed Interesse haben, müssen für ihn als 1.0 T-GDI mit 120 PS) mindestens 20.850 Euro auf den Tisch des Händlers legen. Unser Testwagen startet bei 21.826 Euro in der Ausstattungsvariante Edition 7. Dafür ist man dann aber auch schon gut ausgestattet unterwegs. Neben einer Bluetootheinrichtung und einem Multifunktionslenkrad gehören auch Fahrassistenzsysteme wie ein Frontkollisionswarner, ein aktiver Spurwechselassistent und ein Müdigkeitswarner zur Serienausstattung des Kia XCeed.

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