BMW startet E-Projekt in Berlin

Bewerbungsphase für 50 Mini E beginnt

Der Mini E an der Elektro-Tankstelle © Foto: Mini

BMW schickt die ersten Mini E auf die Straßen von Berlin. Die monatlichen Betriebskosten werden zum Teil vom Münchner Autohersteller subventioniert.

BMW hat gemeinsam mit Vattenfall Europe in Berlin einen Feldversuch mit insgesamt 100 elektrisch angetriebenen Mini E gestartet. Zugleich wurde die erste Stromladesäule des Energieversorgers in Berlin-Treptow eingeweiht, der weitere folgen werden. Der gelieferte Strom stammt aus erneuerbaren Energien.

Zwei Testzeiträume

«Die erste Ladesäule ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Elektromobilität in Deutschland. Das Bundesumweltministerium unterstützt dieses Projekt, das bereits drei Monate nach Ankündigung auf Berlins Straßen sichtbar wird», sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Wer an dem Feldversuch teilnehmen möchte, kann sich seit dem 18. Februar unter www.mini.de und www.vattenfall.de für eine Teilnahme am Projekt bewerben. In zwei Nutzerphasen von jeweils sechs Monaten werden insgesamt 100 Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit erhalten, den Mini E im täglichen Einsatz zu testen. Die 50 Fahrzeuge werden im Frühsommer an die ersten Teilnehmer übergeben, im Herbst 2009 startet eine zweite Bewerbungsphase für die zweite ebenfalls sechs Monate dauernde Nutzungsphase.

250 Euro Subvention

Die monatlichen Nutzungskosten von 650 Euro werden auf Grund der Teilnahme an der wissenschaftlichen Begleitforschung um 250 Euro reduziert. Ein komplettes Servicepaket inklusive Versicherungsschutz ist Teil des Umfangs. Hinzu kommen die deutlich niedrigeren Betriebskosten, da der benötigte Strom deutlich günstiger ist als Benzin oder Dieselkraftstoff. (AG)