Elektronisches Fahrtenbuch vermeidet Steuernachteile

Blaupunkt Telematics

Ein beliebter Dienstwagen, die Mercedes E-Klasse. © Daimler

Ein von Blaupunkt entwickeltes elektronisches Fahrtenbuch hilft Nutzern eines Dienstwagens, Steuernachteile zu vermeiden. Alle eingetragenen Daten werden automatisch an den Firmenserver übertragen und ausgewertet.

Mit einem elektronischen Fahrtenbuch können sich Nutzer von Dienstwagen fortan lästige Schreibarbeit und mitunter steuerliche Nachteile ersparen. Das von Blaupunkt Telematics entwickelte System wird im Auto eingebaut und zeichnet automatisch die jeweiligen Positionsdaten des Fahrzeugs samt angefahrener Ziele, gewählter Strecken, Fahrtzeiten und Zwischenstopps auf.

Lückenlose Auswertung

Dies ist für Dienstwagen-Fahrer von enormer Bedeutung. Ohne lückenlose Aufzeichnung der geschäftlichen Fahrtrouten muss der Nutzer nämlich ein Prozent des ursprünglichen Fahrzeuglistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern, wenn die Firmenlimousine auch privat genutzt wird. Um dies zu vermeiden, muss belegt werden, dass das Fahrzeug nahezu ausschließlich für geschäftliche Zwecke genutzt wird. Dies muss anhand der genauen Routendaten mit Datum, Kilometerstand bei Beginn und Ende der Fahrt, Ziel, Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner belegt werden.

Was bei einem "normalen" Fahrtenbuch mit viel Schreiberei verbunden ist, erledigt das elektronische System automatisch. Alle erfassten Daten werden direkt an einen an einen passwortgeschützten Server übertragen, auf den nur der Fahrer zugreifen kann. Eine Manipulation der Daten ist laut Hersteller ausgeschlossen. (mid)