Dena startet Allianz zur Förderung synthetischer Kraftstoffe

Die Fahrt an die Tankstelle ist kein billiger Spaß. © dpa

Mit Partnern aus der Industrie hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) die Global Alliance Power Fuels gestartet. Das Bündnis will synthetische Kraft- und Brennstoffe auf Basis erneuerbarer Energien erschließen.

Wie die Dena mitteilte, würden die Allianz von einem branchenübergreifenden Kreis von Wirtschaftsunternehmen getragen. Ziel sei es, ein breites Partnernetzwerk aus den Bereichen Forschung und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft aufzubauen.


Die Global Alliance Power Fuels will internationale Märkte für Power Fuels und die Rahmenbedingungen für ihren Einsatz in verschiedenen Bereichen und Sektoren aufbauen.

Synthetische Kraftstoffe wichtig für Energiewende

„Synthetische, erneuerbare Energieträger sind die dritte Säule für eine erfolgreiche Energiewende. Denn allein mit Energieeffizienz und der direkten Nutzung von erneuerbarem Strom wird sich der Energiebedarf in Zukunft nicht klimaneutral decken lassen“, sagte Dena-Chef Andreas Kuhlmann. Power Fuels können beispielsweise im Verkehr oder in der chemischen Industrie für eine weitreichende Einsparung von Treibhausgasen beitragen. Im Jahr 2050 können sie allein in Deutschland einen Bedarf von 150 bis 900 Terawattstunden abdecken, so die Dena.

Die Anwendung von Power Fuels sind dabei vielfältig und reichen vom Kraftstoff im Verkehr, als Brennstoff zur Erzeugung von Wärme und Strom oder als Grundstoff in der chemischen Industrie. Im Gegensatz zu Strom lassen sich Power Fuels flexibel speichern und transportieren.

Beim Auftakttreffen der Global Alliance Power Fuels in Berlin waren Unternehmen und Verbände aus den Branchen Energie und erneuerbare Energien, Automobil und Luftfahrt, Chemie und Mineralöl vertreten Dazu gehören beispielsweise Daimler, der Deutsche Verband Flüssiggas, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Enertrag AG und Bosch.

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