Car2go startet in Berlin

1000 Smart Fortwo stehen bereit

Daimler startet Car2go in Berlin © Daimler

Daimler weitet sein Car2go-Programm aus. Ab Ende April kommt die bisher größte Flotte in Berlin zum Einsatz.

Daimler startet Ende April Car2go auch in Berlin. Gemeinsam mit dem Partner Europcar werden 1000 Smart Fortwo, die jederzeit angemietet werden und auf allen öffentlichen Parkflächen abgestellt werden können, angeboten. "Mit dem Car2go Start in der deutschen Hauptstadt unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle im Bereich moderner städtischer Mobilität", sagt Robert Henrich, Geschäftsführer der Car2go GmbH.

300 Elektro-Smart ab 2013

Zudem werden im Rahmen eines Pilotversuchs die Mobilitätsangebote im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) miteinander vernetzt und auf einer Internet-basierten Plattform angeboten. "Durch die geplante konsequente Verknüpfung von car2go mit anderen Angeboten werden wir den Herausforderungen des sich ändernden Mobilitätsverhaltens in Metropolen gerecht und verbessern die Nutzbarkeit aller Angebote für die Kunden."

Zunächst werden lediglich konventionell angetriebene Kleinwagen in Berlin herumfahren, die aber nach und nach durch Elektrofahrzeuge ergänzt und/oder ersetzt werden. So sollen bereits im kommenden Jahr die ersten 300 Smart Fortwo Electric Drive in das Angebot integriert werden.

29 Cent pro Minute kostet der Smart

Nach einer einmaligen Registrierung zum Preis von 9,90 Euro stehen die Kleinwagen zur Miete frei. Pro Minute werden 29 Cent fällig, inklusive Steuern, Versicherung, Kraftstoffkosten und den ersten 20 Kilometern. Zwischenstopps kosten neun Cent die Minute. Eine Stunde Car2go- Nutzung kostet 12,90 Euro, 39 Euro kosten 24 Stunden.

Das Fahren mit den Elektrofahrzeugen wird nicht teurer ausfallen im Vergleich mit den Benzinern. "Unsere Kunden erhalten die Mobilitätsdienstleistung unabhängig von der Antriebstechnologie. Car2go zeigt, dass umweltschonendes Fahren zu günstigen Preisen und für jedermann möglich ist. Wir geben mit unserem Start in Berlin auch ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Elektromobilität ab", so Henrich. (AG/TF)