Daimler sieht das E-Auto skeptisch

Elektromobilität

Das künftige E-Auto Denza von Daimler und BYD © Daimler

Auch Daimler braucht für den erfolgreichen Einstieg in die Elektromobilität einen längeren Atem als gedacht. Das mache zwei gerade bekannt gegebene Zahlen deutlich.

Der Autohersteller Daimler beurteilt die Weiterentwicklung der Elektromobilität offensichtlich skeptisch. Das machen zwei Abschreibungen im Wert von 174 Millionen Euro deutlich, die das Unternehmen auf seiner jüngsten Jahrespressekonferenz bekannt gab. Demnach wurden die Beteiligungen an dem sächsischen Batteriehersteller Litec, der gemeinsam mit dem Mischkonzern Evonik betrieben wird, sowie die Kooperation mit dem Chinesischen Autobauer BYD neu bewertet.

Schleppender E-Auto-Absatz

Die Automobilwoche zitiert in diesem Zusammenhang Daimler Finanzchef Bodo Uebber mit den Worten „Die Wertberichtigungen waren notwendig, weil der wirtschaftliche Erfolg der Elektromobilität mit hohen Unsicherheiten behaftet ist“. So halte weltweit der schleppende Absatz von Elektrofahrzeugen an.

Außerdem gibt die Automobilwoche Experteneinschätzungen wider, wonach, die heutige Batterietechnik wirtschaftliche nicht darstellbar sei. Daimler betreibt das Jointventure mit Evonik seit 2008. Die Kooperation mit BYD soll noch in diesem Jahr das Elektroauto Denza in China auf den Markt bringen.(AG)